BLITZABLEITER: Nur wenige Zuger sind gegen Blitze geschützt

Blitzableiter sind in der Schweiz nicht überall Vorschrift. In Zug haben viele Häuser keinen auf dem Dach. Das kann Folgen haben.

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Die Brandruine an der Arbachstrasse: Die Scheune hatte keinen Blitzableiter. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die Brandruine an der Arbachstrasse: Die Scheune hatte keinen Blitzableiter. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

«Die Scheune in Baar wäre nicht abgebrannt, wäre das Gebäude durch einen Blitzableiter gesichert gewesen.» Die Antwort von Blitzschutzexperte Othmar Trinkler von der Gebäudeversicherung Zug ist eindeutig. Doch diese Art von Brandschutz ist in der Schweiz nicht für alle Häuser verpflichtend. «Landwirtschaftliche Gebäude müssen erst ab einer Raumgrösse von 3000 Kubikmetern einen Blitzableiter haben», erklärt Trinkler. Nur rund 20 Prozent aller Häuser sind nach Auskunft des Blitzschutzexperten entsprechend geschützt.

Die Gebäudeversicherung Zug könnte pro Jahr eine halbe Million Franken einsparen, wenn Häuser Blitzableiter besitzen würden. Die Investitionen: «Etwa 5000 Franken muss man für einen äusseren Blitzableiter bezahlen», sagt Trinkler. Blitzschutzanlagen im Innern von Gebäuden, um so genannte Überspannungsschäden zu vermeiden, kämen allerdings teurer.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.