Leserbrief

Blödsinniger Einsatz von Steuergeldern

Zum SBB-Bauprojekt am Zugersee-Ostufer

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Dem Leiter SBB-Infrastruktur Jacques Boschung fiel bei seinem Fernseh-Auftritt als Begründung für die Doppelspur Walchwil nichts anderes ein als die halbstündliche Verbindung Zug-Walchwil. Das gleiche Argument liefert die englische Zeitschrift «Swiss Express» (Magazine of the Swiss Railway Society): «The main work involves double-tracking a 1,7 km stretch north of Walchwil. This will increase capacity and allow trains on S2 to serve Walchwil half-hourly.» 100 Millionen Zusatzkosten für eine Verbindung, die schon seit Jahren existiert! Blödsinniger lassen sich Steuergelder wohl kaum einsetzen.

Gerhard Schmid, Cham