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BOARDSTOCK: Freestyler fürchten den Regen nicht

Das war eine feuchte Ausgabe des traditionellen Sportfestivals. Doch die Gäste haben dem Wetter getrotzt – teils sogar im Bikini.
Natalia Widla
Die BMX-Show fand im Trockenen statt ... (Bilder Werner Schelbert, Natalia Widla)

Die BMX-Show fand im Trockenen statt ... (Bilder Werner Schelbert, Natalia Widla)

Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ
Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ
Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ
Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ
Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ
Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ
Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ
Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ
Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ
Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ
Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ
Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ
12 Bilder

Boardstock Festival 2014

Während momentan zahlreiche Festivals ein musikbegeistertes Publikum quer durch alle Genres bedienen, kamen am Wochenende in Zug nun auch endlich die Sportfreunde auf ihre Kosten. Am Boardstock Festival drehte sich auch in diesem Jahr alles um Freestyle-Sport, Workshops und Shows. Dabei galt einmal mehr die Devise: Je ausgeflippter und extremer, umso besser. Die Veranstalter lockten wiederum mit grossen Namen und Acts: Der Freestyle-Fussballer Iya Traore und der BMX-Fahrer Chris Böhm begeisterten die Besucher, genauso die Breakdancer von Ghost Rockz, die in einem Workshop Jung und Alt dazu animierten, selbst aktiv zu werden. Wer es etwas konventioneller mag, kam bei verschiedenen fitnessorientierten Workshops – etwa Bodypump, Bodyart, Zumba oder Step-Aerobic – auf seine Kosten. Yoga-Klassen sorgten zusätzlich sowohl am Samstag- als auch am Sonntagmorgen für einen gelungenen Start in den Tag. Zahlreiche Stände mit Essen, Trinken und Gewinnspielen rundeten das Gesamtbild des Festivals ab und lockten zahlreiche Besucher jeder Altersklasse an die Seepromenade.

Rania Rodel aus Unterägeri besuchte den Anlass zum ersten Mal und zeigte sich begeistert: «Hier habe ich die Möglichkeit, auch in ganz unbekannten Sportarten zu schnuppern, und vielleicht entdecke ich ja sogar eine neue Sportleidenschaft?»

Der Blob begeistert

Dank des vielseitigen Programms gelang es den meisten Besuchern, den einzigen am Samstag ungeladenen Gast, den strömenden Regen, zu ignorieren. Ganz nach dem Motto «Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Bekleidung» schmissen sich die Sportbegeisterten kurzerhand in Regenpelerinen oder verzichteten einfach ganz auf nasse Hosen und Schuhe und wählten als radikale Alternative Bikini und Badehose. Neben Stand-up-Paddle und Pedalo zog vor allem der Blob, ein riesiges, auf dem Wasser schwimmendes Gummikissen, mutige Festivalbesucher in seinen Bann. «Mit der Hilfe eines anderen Springers, eines Gegengewichtes sozusagen, werden die Leute hier hoch in die Luft katapultiert und landen schliesslich im Wasser. In Amerika sind solche Blobs schon lange populär, und auch hier ist der Andrang trotz oder gerade wegen des miesen Wetters gross», erzählt Marco Zimmerli, der als «menschliches Gegengewicht» seine für den Blob verantwortlichen Kollegen unterstützt. Zimmerli selbst ist bereits zum zweiten Mal aus Thun ans Boardstock angereist: «Das ist hier am See wirklich ein sehr schönes Fleckchen für die Durchführung so eines Festivals.»

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