Bossard-Arena: Kinderkrankheiten sind auskuriert

So mancher EVZ-Fan war anfangs verärgert über Mängel in der neuen Bossard-Arena. Nun scheinen so gut wie alle Probleme beseitigt. Fast.

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Die Zuschauerränge in der Bossard-Arena werden von bruchsicherem Plexiglas abgetrennt. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)

Die Zuschauerränge in der Bossard-Arena werden von bruchsicherem Plexiglas abgetrennt. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)

Beim Freundschaftsspiel gegen Davos zertrümmerten Zuschauer Glaswände im Gäste-Fanblock. Nach diesem Zwischenfall wurde beschlossen, die Zuschauersektoren mit bruchsicherem Plexiglas zu versehen, was in der Zwischenzeit auch geschehen ist.

«Es gibt keine Probleme mehr, alles ist im grünen Bereich», sagt EVZ-Sprecher Frank Kleiner. Was er verschweigt ist, dass Personal des EVZ offensichtlich immer wieder nach Heimspielen in zeitraubenden Aktionen irgendwelche Aufkleber, die Fans mutwillig an die Plexiglaswände pappen, wieder mühselig entfernen müssen. Mühselig deshalb - weil das Glas aus Kunststoff ja nicht sichtbeeinträchtigend zerkratzt werden soll.

Ansonsten hält sich der Vandalismus von Fans im neuen Stadion anscheinend ziemlich in Grenzen. Das habe vor allem mit der flächendeckenden und vor Gericht verwertbaren Videoüberwachung im gesamten Zuschauerbereich zu tun, sagt Andreas Brunnschweiler, Projektleiter der Stadt Zug für die Bossard-Arena.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.