Braucht es künftig einen dritten Flirt?

Die Ausweichstelle Walchwil-Nord steht weiter in der Kritik. Nun haben zwei Kantonsräte einen Vorstoss lanciert.

Drucken
Teilen
Müssten künftig mehr Flirt-Züge eingesetzt werden, soll die Regierung dafür nicht die Zeche zahlen. (Archivbild Patrick Lüthy)

Müssten künftig mehr Flirt-Züge eingesetzt werden, soll die Regierung dafür nicht die Zeche zahlen. (Archivbild Patrick Lüthy)

Die SBB wollen die Linie am Ostufer des Zugersees um eine 1,7 Kilometer lange Doppelspurstrecke nördlich des Bahnhofs Walchwil ergänzen, welche rund 100 Millionen Franken kostet. Zudem ist geplant, die Strecke zwischen Zug-Oberwil und Walchwil komplett zu sanieren, was einen zweijährigen Streckenunterbruch notwendig macht. Die Erweiterung der Doppelspur bedingt eine Richtplanänderung, mit der sich der Kantonsrat wohl noch im Mai befassen wird (Neue ZZ berichtete).

Regierung soll nicht zahlen

Die beiden Stadtzuger Kantonsräte Martin Stuber (Alternative-die Grünen) und Philipp C. Brunner (SVP) haben nun beim Regierungsrat eine Kleine Anfrage eingereicht. In dieser wollen sie – noch vor der Debatte über den kantonalen Richtplan – das Folgende geklärt haben: «Kann der Regierungsrat zusichern, dass der Kanton Zug über die Betriebsbeiträge keinen dritten ‹Flirt-Triebwagenzug› für die Verbindung Baar Lindenpark–Erstfeld mitfinanzieren wird?»

Marco Morosoli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung oder als Abonnent/in kostenlos im E-Paper.