BROCANTE: Die Zuger auf Schnäppchenjagd

Für wenig Geld liess sich von Freitag bis Sonntag im Burgbachsaal bei der 2. Zuger Antiquitäten-Brocante etwas aus der Vergangenheit finden. Organisator Roland Erlbacher zeigte sich am Samstag bereits sehr zufrieden mit dem Echo auf die Messe.

Drucken
Teilen

«Die Zuger Besucher sind hochinteressiert, und es wird auch gut gekauft.» Der Stadtzürcher Roland Erlbacher, der im Aargau lebt, lobt den guten Geist des Burgbachsaals. «Wenn der uns erhalten bleibt, dann wird die Messe zur Institution.»

Für den 66-Jährigen steht jetzt schon fest, dass es nächsten Herbst eine Fortsetzung der Brocante geben wird. Seit seinem 14. Lebensjahr sammelt er selbst Antiquitäten, angefangen habe alles mit einem Präsent seiner Grosseltern. «Sie schenkten mir damals eine kleine Bronze aus dem 19. Jahrhundert», so der pensionierte Unternehmensberater.

Das wohl beste Stück der Messe findet sich ebenfalls bei dem Aarburger. Ein Original-Gemälde des Zuger Barockmalers Johannes Brandenberg, entstanden um 1720 und hinten auf der Leinwand handsigniert - «bei religiösen Bildern wurde oft hinten signiert, weil der Künstler sich selbst zurücknahm», so der Restaurator Michel Spiess.

Susanne Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der «Neuen Zuger Zeitung».