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Brustzentrum Aarau Cham Zug erhält wichtiges Gütesiegel

Zertifikat  Um das Label der KLS und der Schweizerischen Gesellschaft für Senologie zu erlangen, muss ein Brustzentrum rund 100 Qualitätskriterien erfüllen. Dazu gehört ein Tumorboard, an dem alle Experten teilnehmen, die für die Therapieentscheidung wesentlich sind. Die Behandlung und Betreuung muss durch ein interdisziplinäres Team erfolgen, dem Fachärzte sowie Fachpersonen der Psychologie und Pflege angehören. Zentral ist auch die Erfahrung des Teams: Mindestens 125 Brustkrebs­patientinnen muss ein Brustzentrum jährlich betreuen, um die Auszeichnung zu erhalten. Weitere Kriterien betreffen das Arbeiten gemäss den aktuellen, von den Fachgesellschaften auf europäischer Ebene empfohlenen Leitlinien für Diagnostik und Therapie, die apparative Ausstattung, die Teilnahme an klinischen Studien sowie Information und Nachsorge der Patientinnen.

Das Brustzentrum Aarau Cham Zug der Hirslanden Klinikgruppe, das mittlerweile zu den grössten Brustzentren der Schweiz gehört und alle Abklärungen und Behandlungen für Patientinnen mit Brusterkrankungen anbietet, erfüllt all diese Kriterien und erhält deshalb Ende August das Label verliehen. Das Brustzentrum setze, so die Mitteilung der Klinik, mit den beiden Standorten Hirslanden Klinik Aarau und Hirslanden Andreas-Klinik auf die persönliche Betreuung, die Privatsphäre und den Service der Privatspitäler. Im Brustzentrum werden ­zudem alle Patientinnen unabhängig der Versicherungsklasse behandelt.

Enge Begleitung der Patientinnen

Besonders beeindruckt habe die Audi­toren bei der Zertifizierung die sehr enge Begleitung jeder Patientin durch die ­Breast Care Nurse. Die Breast Care Nurse ist eine speziell ausgebildete Pflegefachfrau. Sie steht den Patientinnen als Ansprechperson fachlich beratend und unterstützend zur Seite.

Sehr erfreut über die Zertifizierung zeigt sich der Zuger Arzt Ruedi Leupi, Präsident der Krebsliga Zug. «Früher mussten wir als Ärzte, deren Patienten an Krebs erkrankt sind, Fachärzte von ­diversen Standorten einbinden, heute sind die verschiedenen Disziplinen über die Zentren gebündelt.» Durch die Zertifizierung würden die Zentren oder Spitäler zudem auch für die Betreuungsangebote der Krebsliga stärker sensibilisiert werden. «Es geht da vor allem um den Bereich der psychoonkologischen Beratung.» Denn für Menschen mit so einer Krankheit sei es etwas vom Wichtigsten, dass ihnen auch jemand zuhöre, etwas, wofür Ärzte heutzutage leider immer weniger Zeit hätten. Die Krebsliga bietet viel in diesem Bereich an, und dies spendenfinanziert. Auch hat sie eine ­Informationsmappe zusammengestellt, die jeder Patientin in der Schweiz abgegeben wird. Drei Jahre hat das Zentrum nun Zeit, das Label zu bestätigen, danach muss es rezertifiziert werden. (cg)

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