BUDGET 2010: Steuerreform drückt auf den Ertrag

Das Budget der Stadt Zug rechnet mit einem ausgeglichenen Rechnungsergebnis. Die Änderung des Steuergesetzes führt zwar zu geringeren Einnahmen, das Bevölkerungswachstum macht diese Ausfälle aber wieder wett.

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Ins neue Eisstadion wird investiert. Frank Siffert fixiert dort einen der Tonnenschweren Stahltraeger der Dachkonstruktion. (Bild Bruno A. Arnold/Neue ZZ)

Ins neue Eisstadion wird investiert. Frank Siffert fixiert dort einen der Tonnenschweren Stahltraeger der Dachkonstruktion. (Bild Bruno A. Arnold/Neue ZZ)

Nicht die schwierige wirtschaftliche Situation führe in der Stadt Zug zu geringeren Steuereinnahmen, sondern die Änderung des kantonalen Steuergesetzes, die 2010 wirksam werde, führt zu Mindereinnahmen von rund 15 Millionen Franken, schreibt sie in der Mitteilung.

Trotzdem werde die Stadt 2010 mit einer ausgeglichenen Rechnung rechnen: Das Bevölkerungswachstum mache die Ausfälle wett. Die Folgen der Wirtschaftskrise werden zwar auch die Stadt Zug treffen, jedoch in einem überschaubaren Rahmen.

Das Budget 2010 der Stadt Zug rechnet bei einem Ertrag von rund 276 Mio. Franken daher mit einem ausgeglichenen Rechnungsergebnis. 

Unveränderter Steuerfuss 

Die städtischen Finanzen würden sich in einem sehr guten Zustand präsentieren. Deshalb schlägt der Stadtrat dem Grossen Gemeinderat einen unveränderten Steuerfuss von 70 Prozent abzüglich eines Rabatts von 7 Prozent vor.

Mit bedeutenden Investitionen will auch die Stadt Zug dazu beitragen, die negativen Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu mildern. Das Investitionsvolumen für 2010 beläuft sich auf brutto 97,3 Mio. Franken. Diese sollen unter anderem in das neue Eisstadion, das Zentrum Frauensteinmatt oder den Wohnungsbau im Roost investiert werden. Die laufenden Ausgaben werden zu 100 Prozent aus eigenen Mitteln finanziert. Steuerfuss und -rabatt sollen unverändert bleiben.

kst