Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

BUDGET: Zug entscheidet über Kürzungen von 42 Millionen

Der Zuger Regierungsrat hat das zweite Paket der Sparmassnahmen fertig geschnürt: Es beinhaltet Sparmassnahmen in der Höhe von 42 Millionen Franken
Der Zuger Kantonsrat muss über Kürzungen in der Höhe von 42 Millionen Franken entscheiden. (Archivbild Neue LZ)

Der Zuger Kantonsrat muss über Kürzungen in der Höhe von 42 Millionen Franken entscheiden. (Archivbild Neue LZ)

Ein wichtiger Teil dieses zweiten Pakets sind Kürzungen beim Personal. So soll etwa bei Beförderungen gespart werden. Im Paket enthalten ist auch die Zusammenlegung von Polizeistellen, die Vergrösserung von Schulklassen und der Beitrag der Gemeinden an dieses Sparprogramm.

Im Rahmen der Vernehmlassungen seien 79 Stellungnahmen zu den Vorschlägen eingegangen, teilte der Regierungsrat am Freitag mit. Am meisten mobilisiert hätten die Personalmassnahmen. Aber auch die Kürzungen im Sozial- und im Bildungsbereich lösten Widerstand aus.

Regierungsrat bleibt bei seinen Anträgen

Nur in einzelnen Fällen nahm der Regierungsrat noch kleinere Anpassungen vor. Im Grossen und Ganzen liess die Zuger Regierung nicht mit sich reden. Sie hält an ihren Anträgen fest und beurteilt das Sparpaket nach wie vor als ausgewogen.

Es sei dringend notwendig, das Entlastungsprogramm ohne Abstriche umzusetzen, betonte Finanzdirektor Peter Hegglin (CVP) in der Mitteilung. Das Budget 2016 weist ein Defizit von 26 Millionen Franken aus.

Um den Haushalt einigermassen im Gleichgewicht zu halten, will die Regierung bis 2018 sogar die ganze Ressourcenausgleichsreserve auflösen. In diesem Notvorrat liegen 340 Millionen Franken aus guten Zeiten.

Im März 2015 beschloss die Regierung ein Sparprogramm mit 258 einzelnen Massnahmen. Damit soll die Laufende Rechnung ab 2018 dauerhaft um 111 Millionen entlastet werden. In einem ersten Paket beschloss der Regierungsrat bereits Massnahmen in eigener Kompetenz.

Das Sparpaket geht nun an den Kantonsrat. Dieser wird in der Budget-Debatte vom 26. November darüber entscheiden. (sda/rem)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.