BUNDESGERICHT: Kanton muss für Geburt zahlen

Eine Zugerin hat während den Ferien ihr Kind auswärts zur Welt gebracht. Der Kanton wollte nicht mitzahlen - zu Unrecht.

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Auch wenn es im vorliegenden Fall um einen verhältnismässigen kleinen Betrag von etwa 1000 bis 3000 Franken ging, zeigte Kantonsarzt Rudolf Hauri keine Freude am Entscheid des obersten Schweizer Gerichts. «Es ist ein wichtiges Urteil, sind doch ausserkantonale Geburten nicht etwas Seltenes. Dabei ging es uns nicht um die Höhe der Kosten, sondern um den Grundsatz», sagte der Kantonsarzt auf Anfrage.

Von Frauenärztin untersucht
Die Zugerin hatte sich vor den Winterferien an ihrem Wohnort von einer Frauenärztin untersuchen lassen. Diese erteilte der Schwangeren das Einverständnis zur Abreise. Ungefähr zehn Tage vor dem errechneten Geburtstermin kam es in der Nacht zum 2. Januar 2008 zum vorzeitigen Blasensprung. Darauf begab sich die Mutter ins Spital und gebar am frühen Nachmittag das Kind.

Jürg J. Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.