BUNDESGERICHT: Keine Milde für den Schweizer Schläger

Acht Monate muss der Freund des bei einer Schlägerei getöteten Erwin Keiser hinter Gitter. Für diesen ist das unbegreiflich.

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Blumen und Kerzen am Tatort in Baar. (Archivbild Hanna Jaray/Neue ZZ)

Blumen und Kerzen am Tatort in Baar. (Archivbild Hanna Jaray/Neue ZZ)

Zum Baarer Tötungsdelikt vom April 2007 hat das Bundesgericht die Berufung eines Beteiligten abgewiesen. Dieser – ein Freund des ums Leben gekommenen Erwin Keiser – wollte einen Freispruch oder ein milderes Urteil erreichen. Das Obergericht hatte ihn im Januar zu 8 Monaten Freiheitsstrafe unbedingt verurteilt, zwei Monate über dem erstinstanzlichen Urteil.

Der Baarer Maurer erlitt nun vor dem obersten Gericht eine Abfuhr. Sein Anwalt hatte geltend gemacht, das Obergericht habe eine zu hohe Strafe ausgefällt, die Strafzumessung ungenügend begründet und den bedingten Vollzug zu Unrecht verweigert. Doch für das Bundesgericht sind die Ausführungen des Obergerichts genügend. Diese seien zwar knapp ausgefallen, jedoch bundesrechtskonform und nachvollziehbar. Auch habe das Zuger Gericht sein Ermessen nicht überschritten.

Jürg J. Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.