BUNDESGERICHT: So nahe darf an den Wald gebaut werden

Häuser dürfen dem Wald nicht zu nahe kommen. Das ist gesetzlich geregelt. Aber es gibt Ausnahmen. Siehe Edlibach

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Hier in Neuheim kann nun gebaut werden - bei einem Waldab­stand von 7,5 Metern. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Hier in Neuheim kann nun gebaut werden - bei einem Waldab­stand von 7,5 Metern. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Seit gut einem Jahr dürfte ein privater Bauherr im Prinzip ein Einfamilienhaus und drei Reiheneinfamilienhäuser in Edlibach an der Mühlestrasse bauen. 7,50 Meter vom Waldesrand entfernt. So wie es die Baubewilligung erlaubt.

Doch Einsprachen haben dem Bauprojekt einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nachbarn, die gegen die Gemeinde Menzingen und die Direktion des Innern bis vors Bundesgericht zogen, monierten vor allem, dass die geplanten Gebäude den gesetzlichen Waldabstand unterschreiten würden.

Nun ist die Sache entschieden. Die Lausanner Richter haben den gemeindlichen und kantonalen Bewilligungsinstanzen Recht gegeben sowie den Entscheid des Verwaltungsgerichts bestätigt, die dem Bauherrn eine Ausnahmebewilligung gewährt hatten. Begründung: die Erhaltung, Pflege und Nutzung des Waldes würden durch den Bau der Häuser nicht beeinträchtigt.

Normalerweise 12 Meter Abstand
«Im Kanton Zug gilt ein Mindestabstand von 12 Metern von einer Bebauung zum Wald, in der Stadtgemeinde Zug sind es noch 15 Meter», erklärt Kantonsförster Martin Winkler.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.