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Bunt gemischt und farbenprächtig ging es am Umzug in Rotkreuz zu und her

In Rotkreuz wissen schon die Kleinsten, wie es geht. Das haben sie am Fasnachtsumzug einmal mehr bewiesen.

Martin Mühlebach
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Am Umzug Rotkreuz wähnte man sich im Wilden Westen: Zig kleine Cowboys zogen durch die Strassen.
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Milde Gaben wie Orangen und Süssigkeiten durften natürlich auch nicht fehlen.
Aufwendig gestaltete Masken und Kostüme waren zu bewundern.
Auch kleine Feuerwehrmänner nahmen am Rotkreuzer Umzug teil.
Imposant wurde es dann mit einem grossen Vikingerschiff.
Dieses wurde von den Vikingern nicht ohne stolz durch Rotkreuz gesteuert.
Auch die Spass Lüten Steinhausen zogen als Legofiguren durch die Strassen.
Kakofonie durch verschiedene Guggenmusiken gehörte natürlich auch dazu.

Am Umzug Rotkreuz wähnte man sich im Wilden Westen: Zig kleine Cowboys zogen durch die Strassen.

Bild: Matthias Jurt (Rotkreuz, 23.Februar. 2020)

Ideenreiche Kindergruppen und unablässig aufspielende Guggenmusiken drückten dem Rotkreuzer Fasnachtsumzug am Sonntag, 23. Februar, den Stempel auf. Die dicht gedrängt am Strassenrand stehenden Zuschauerinnen und Zuschauer kamen in den Genuss eines frohen fasnächtlichen Treibens.

Das MuKi-Turnen Rotkreuz präsentierte sich mit «Mukinauten» auf der Milchstrasse und der Kindergarten Waldegg watschelte als Pinguine über den Asphalt. Die Zellis Fasnachtsfründe aus Buonas fuhren mit einem prächtig gebauten Vikinger-Schiff vorüber, während die Wohnwägeler aus Meierskappel unter dem Motto «alles blüht» eine Gartenparty feierten.

Die auf knatternden Töffs ihre Runden drehenden Rischer Häxe sorgten vor allem bei den Zuschauerinnen für Angst und Schrecken. Die alten, vergrämt und traurig wirkenden Mönche der Fasigruppe Hoduhönd aus Cham erinnerten daran, dass ihre Spezies schon bessere Zeiten – nämlich ohne Nachwuchssorgen – erlebt hat.

Zuschauer zum Narren gehalten

Keine Nachwuchssorgen scheinen die acht Guggenmusiken zu haben, die den Umzug und das abschliessende Monsterkonzert auf dem Dorfmattplatz mit kakofonen Klängen würzten. Ein erster Blick auf das gedruckte Programm, das vor dem Umzug verteilt wurde, verhiess 40 Nummern. Wer genau hingeschaut hatte, bemerke allerdings schnell einmal, dass etwas nicht stimmte. Das Publikum wurde zum Narren gehalten: Die Guggenmusik Oohregrööbler – die in diesem Jahr ihr 40-Jahr-Jubiläum feiert–bildeten zwar mit der Nummer 40 den Abschluss, aber eben unmittelbar nach der Nummer 25.