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Buntes Fasnachtstreiben in eisiger Kälte

Der Kinderumzug in Baar hält, was sein Name verspricht: Viele Knirpse sind am Güdismontag in bunten Kostümen unterwegs.
Baarer Räbe-Gäuggel verteilen Süssigkeiten. (Bild: Maria Schmid/Neue ZZ)

Baarer Räbe-Gäuggel verteilen Süssigkeiten. (Bild: Maria Schmid/Neue ZZ)

Gegen 14.30 Uhr ist von ferne ein Böllern zu hören, und dann trommeln sich die Baarer Jungtambouren näher und näher. Am Strassenrand warten schon drei lustige schwarz-weisse Kühe, ein rustikales Indianerpaar und eine elegante Geisha. Das Näschen der Kleinen ist beinahe so rot, wie es ihre Lippen sind – denn leider hält sich beim gestrigen Kinderfasnachtsumzug in Baar die Sonne sehr bedeckt.

Fürs Ansteigen der Körpertemperatur sorgen aber vorneweg die flotten Jungtambouren in ihrem blau-weiss-roten Dress. Mit viel Elan werden hier die Trommeln bearbeitet –, und mit grossen Augen verfolgen die kleinen Zuschauer dies und wippen auch schon mal ein bisschen mit. Noch runder wird so manches Augenpaar allerdings, als gleich darauf die Reiterfreunde Baar mit sechs stolzen Rössern das Strassenbild bestimmen. Es folgen lärmende Hexen, konfettiwerfende Hexen und solche, die mit ihrem Besen frech über die Füsse der Mini-Fasnächtler fahren.

Bild: Maria Schmid / Neue ZZ
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23 Bilder

Kinderumzug in Baar

Es folgt die erste Guggenmusig, die Profis-Ohrisch in Gelb- Hellblau. Danach fährt die Kinderkrippe KIMI Tower AG vor – als eine süsse Quallenplage. In durchsichtiges Plastik warm verpackt, ist Frieren für sie kein Thema. Die kaum grösseren Tiger, Löwen und Leoparden, die den Quallen hinterherjagen, scheinen es ebenfalls gut warm zu haben. Und Räbevater René II. Tomic? Ist vielen Kindern sicher kein Begriff, hat dafür aber eine respektable Kutsche und Süssigkeiten mit dabei. Vorbei ziehen die Räbegäuggel, vorbei ziehen die Gugger namens Aspirin. Die grünen Drachen der Zuger Figorowa Guggenmusig sind zu Besuch, und der Skulpturenpark der Fröschenzunft Ebel fährt mit John Denver in Richtung West Virginia – vermutlich können die dort auch noch etwas Kunst gebrauchen.

Kunstvoll und fantastisch kommt anschliessend der Nachwuchs aus dem Zuger Montessori-Kindergarten daher. Und den Schlussakkord, den dürfen die Baarer Crescendos setzen. In deren Gefolge machen sich die Kinder vom Strassenrand auf, die letzten Bonbons einzusammeln und zu horten – womöglich dauert es lange, bis es wieder Süsses regnet.

Susanne Holz

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