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Bürgerlicher Schulterschluss in Walchwil

Die FDP hat für die Kantonsratswahl vom 10. Februar Christophe Lanz nominiert. CVP und SVP unterstützen die Kandidatur. Überraschend ist, dass sich das Polit-Urgestein Moritz Schmid zurückzieht.
Rahel Hug
Für die bürgerlichen Parteien steigt Christophe Lanz von der FDP ins Rennen um den vakanten Sitz. (Bild:PD)

Für die bürgerlichen Parteien steigt Christophe Lanz von der FDP ins Rennen um den vakanten Sitz. (Bild:PD)

Guido Suter, der Kandidat der SP Walchwil für die Kantonsratswahl vom 10. Februar, erhält Konkurrenz. Die bürgerlichen Parteien CVP, FDP und SVP haben mitgeteilt, dass Christophe Lanz von der FDP ins Rennen um den vakanten Sitz steigt. Nach einem «intensiven Austausch» habe sich der Wahlausschuss der bürgerlichen Parteien auf ein gemeinsames Vorgehen geeinigt, heisst es in der Pressemitteilung der FDP Walchwil. «Damit ist Christophe Lanz der gemeinsame Kandidat der drei bürgerlichen Parteien, das heisst er ist von der FDP Walchwil nominiert und getragen von den bürgerlichen Parteien.» Aufgrund dieser Nomination hätten die CVP und die SVP auf eine Kandidatur verzichtet. Eine Art bürgerlicher Schulterschluss also. «An den letzten Wahlen vom Oktober 2018 erhielten die bürgerlichen Kandidaten über 80 Prozent der Stimmen», schreibt die FDP. Damit begründen die drei bürgerlichen Parteien ihren Anspruch auf den frei gewordenen Sitz im Kantonsrat. Mit Christophe Lanz präsentiere man einen jungen, dynamischen Kandidaten.

Christophe Lanz ist 33 Jahre alt und als Abteilungsleiter im Bereich Sicherheitsdienstleistungen tätig. Er ist Präsident des Militärschiessvereins Walchwil, Mitglied der kantonalen Schiesskommission und Offizier in der Feuerwehr Walchwil. «Ich möchte einen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten und aktiv an der Zukunft unseres Kantons mitarbeiten», sagt Lanz zu seiner Motivation. Auf die Frage, wie er seine Wahlchancen einschätzt, äussert er sich wie folgt: «Das letzte Wahlresultat in Walchwil wies eine klare bürgerliche Mehrheit aus. Jedoch handelt es sich am 10. Februar um eine neue Wahl mit anderer Ausgangslage und die Entscheidung, ob ich der geeignete Kandidat bin, wird das Stimmvolk haben.»

Überraschend ist, dass sich das Polit-Urgestein Moritz Schmid von der SVP nicht mehr zur Wahl stellt. Was sind die Gründe? Schmid sagt auf Anfrage: «Infolge mangelnder Unterstützung der bürgerlichen Ortsparteien habe ich mich entschieden, dass nach 20 Jahren Kantonsrat oder fünf Legislaturperioden eine Wiederkandidatur nicht mehr zur Diskussion steht.»

Zur Wahl kommt es, weil der am 7. Oktober gewählte Florian Weber (FDP) im Regierungsrat Einsitz nehmen wird. Bereits gewählt ist Peter Rust (CVP), der das beste Resultat erreicht hat. Der ehemalige Gemeinderat Guido Suter hat bereits vor ein paar Wochen bekannt gegeben, dass er wieder antreten wird.

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