CHAM: Abriss ist beschlossene Sache

Im Duggeliquartier sollen vier Häuser den Baggern zum Opfer fallen. Der Chef eines Fonds erklärt den Grund.

Charly Keiser
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Der Artikel unserer Zeitung mit dem Titel «Papieri-Mitarbeiter stehen gleich doppelt auf der Strasse» sorgt noch immer für Reaktionen in den Leserbriefspalten. Beim Streit geht es um den Verkauf von vier Häusern mit 21 Wohnungen im Chamer Duggeliquartier. Die Häuser sollen im Herbst 2015 abgerissen werden, den Mietern wurde auf dieses Datum hin gekündigt. Die vier Häuser inklusive der Liegenschaften sind in einem Deal enthalten, bei dem die Pensionskasse der Cham Paper Group 146 Wohnungen in Cham und Hünenberg veräusserte. Und zwar an die Immofonds Immobilien AG mit Sitz in Zürich (wir berichteten).

Mehrstufige Ausschreibung

Zum Vorwurf der gekündigten Mieter, dass die Häuser unter Wert verkauft worden seien, nimmt Dominik Weber, Geschäftsführer der Immofonds Immobilien AG Stellung: «Die Häuser wurden in einer breit abgestützten und professionellen Ausschreibung dem Meistbietenden verkauft», erklärt er. Interessierte Investoren hätten dazu Angebote einreichen können. So hätten in einer ersten Phase alle potenziellen Käufer Angebote abgegeben, in einer zweiten Phase sei dann von einer kleineren Gruppe nochmals ein weiteres Gebot eingereicht worden.