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CHAM: Bald gibt es Wohnungen mit Schlossblick

Auf der Bossardwiese soll ein Mehrfamilienhaus entstehen. Damit endet ein mehrjähriger Prozess.
Silvan Meier
Östlich des alten Bauernhauses an der Seestrasse wird ein Mehr­familienhaus gebaut. Dafür bleibt die Bossardwiese unangetastet. (Bild Stefan Kaiser)

Östlich des alten Bauernhauses an der Seestrasse wird ein Mehr­familienhaus gebaut. Dafür bleibt die Bossardwiese unangetastet. (Bild Stefan Kaiser)

Beinahe wären die Gemeinde Cham und die Besitzerfamilie Bossard vor dem Richter gelandet. Ein Kompromiss hat diesen Gang schliesslich abgewendet. Streitgegenstand war die Bossardwiese im Hirsgarten. Das idyllisch gelegene Stück Land zwischen Schloss Sankt Andreas und der Bahnlinie wurde 2006 in eine Zone des öffentlichen Interesses für Bauten umgewandelt. Zum Missfallen der Besitzerfamilie, die letztlich auch Recht bekam. Der Regierungsrat aberkannte ein konkretes Bedürfnis für öffentliche Nutzung. Damit hätte die Perle am See überbaut werden können.

Das wollte der Gemeinderat verhindern und schlug besagten Kompromiss vor: Die Gemeinde kaufte der Familie Bossard die unteren zwei Drittel der Wiese ab. Das obere Drittel blieb im Besitz der Familie und wurde der Wohnzone zugewiesen. Es darf allerdings nicht bebaut werden, sondern dient lediglich zur grösseren Ausnützung für eine geplante Arealbebauung. Ebenso wurde damals vereinbart, dass das alte Bauernhaus mit Baujahr 1903 stehen bleiben muss.

Nun, drei Jahre nachdem der Kompromiss besiegelt wurde, liegt das Bauprojekt öffentlich auf. Besitzerin Christine Bossard will nordöstlich des Bauernhauses ein Mehrfamilienhaus bauen. Das Bauernhaus wird saniert. Zudem entstehen ein Gartenpavillon und ein Gemeinschaftsraum. Insgesamt kostet das Projekt 11,9 Millionen Franken.

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