Cham budgetiert schwarze Null

Das Budget 2012 der Gemeinde Cham sieht einen kleinen Gewinn von 14'000 Franken vor. Der Steuerfuss bleibt mit 67 Einheiten unverändert.

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Das Gemeindehaus in Cham. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Das Gemeindehaus in Cham. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

In Cham weist der Voranschlag für das Jahr 2012 sowohl beim Aufwand, als auch beim Ertrag knapp 79,5 Millionen Franken auf. Der voraussichtliche Ertragsüberschuss belaufe sich auf 14'000 Franken, wie die Gemeinde in einer Mitteilung schreibt.

Mehr Steuereinnahmen

Trotz den Auswirkungen der Steuergesetzrevision sehe die Entwicklung der Steuereinnahmen bei den natürlichen Personen erfreulich aus. Die grösste positive Veränderung sei bei den Einkommenssteuern zu verzeichnen. Diese fallen um 1,58 Millionen Franken höher aus als im Vorjahresbudget. Die Steuereinnahmen basieren wie im Vorjahr auf einem Steuerfuss von 67 Einheiten.

Im Gegenzug falle vor allem der um gut 1,2 Millionen Franken tiefere Anteil am kantonalen Finanzausgleich ins Gewicht. Dies sind die Auswirkungen der tieferen Kantonssteuererträge pro Kopf der grossen Gebergemeinden.

Unterhalt im Hallenbad Röhrliberg

In den Vorjahren sei wiederholt darauf hingewiesen worden, dass die damals getätigten Einsparungen teilweise auf Folgejahre verschoben wurden. Dieser Nachholbedarf zeige sich nun am knapp 1,1 Millionen Franken höheren Aufwand im Bereich Unterhalt, wovon der grösste Teil auf den technischen Unterhalt im Hallenbad Röhrliberg falle. Dort muss die Lüftungsanlage ersetzt werden.

Der Finanzplan sehe vor, dass die Investitionen der nächsten 5 Jahre zu zwei Dritteln bis drei Vierteln selbst finanziert werden können. Für den Rest müssen jeweils fremde Mittel aufgenommen werden.

pd/bep