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CHAM: Cham Paper Group steigert Gewinn auf 3,3 Millionen Franken

Beim Spezialpapierhersteller Cham Paper Group geht es bergauf. Unter dem Strich verdiente die Gruppe in der ersten Jahreshälfte 3,3 Millionen Franken - nach 79'000 Franken im ersten Halbjahr 2015. Nach der abgeschlossenen Restrukturierung blickt das Management positiv in die Zukunft.
Beim Umsatz sieht es rosiger aus als noch vor einem Jahr: Cham Paper Group (Bild Stefan Kaiser)

Beim Umsatz sieht es rosiger aus als noch vor einem Jahr: Cham Paper Group (Bild Stefan Kaiser)

Das Betriebsergebnis belief sich auf 5,2 Millionen Franken, verglichen mit 3 Millionen Franken vor Restrukturierung im Vorjahr. Damit hat der Spezialpapierhersteller erstmals seit der Restrukturierung wieder das angestrebte Mindestziel bei der Rentabilität von 5 Prozent Betriebsmarge erreicht.

«Nach vier Jahren der Restrukturierung können wir den Markt jetzt wieder deutlich stärker bearbeiten», sagte Susanne Oste, Cham-Paper-Chefin und neue Delegierte des Verwaltungsrats, am Donnerstag in einer Telefonkonferenz. Gleichzeitig hielt die Unternehmenschefin aber fest: «Die Arbeit ist noch lange nicht getan». So müsse man noch effizienter werden.

Cham Paper Group hatte in den Vorjahren die Produktion in der Schweiz stillgelegt und sich auf die beiden italienischen Standorte konzentriert. Im letzten Jahr hatte die Produktionsverlagerung auf das Ergebnis gedrückt. Sie dauerte länger und fiel teurer aus als geplant. Zusätzlich hatten höhere Rohstoffkosten das Unternehmen belastet. Die Preise normalisierten sich laut Mitteilung vom Donnerstag nun aber wieder.

Auch beim Umsatz sah es nun in den ersten sechs Monaten 2016 rosiger aus als noch vor einem Jahr: Der Umsatz stieg um 3 Prozent auf 103,8 Millionen Franken. Dies ergab sich laut Cham Paper Group aus leicht erhöhten Preisen, einem besseren Umsatzmix und Währungseffekten. Vor allem die Produkte für industrielle Anwendungen waren gefragt, während weniger Verpackungspapiere für Konsumgüter wie Lebensmittel verkauft wurden.

Die Marktverhältnisse für Spezialpapiere haben sich der Gruppe zufolge zuletzt zwar eingetrübt, insbesondere wegen der Erstarkung des Euro zum Dollar und der Konjunkturabkühlung in China. Man rechne aber mit einer Entspannung in China gegen Jahresende, sagte Oste. Verwaltungsrat und Geschäftsleitung halten am Ziel fest, das Betriebsergebnis klar zu verbessern im Rahmen des Ergebnis von 2014.

sda/awp

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