CHAM: Cham Paper Group will Sozialplan ausarbeiten

Nach dem Bekanntwerden des Stellenabbaus in Cham hat die Cham Paper Group bei der Arbeitnehmervertretung ein Konsultationsverfahren durchgeführt. Bis zum Ende der Konsultationsfrist sind keine Vorschlage für Alternativlösungen eingereicht worden.

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Die Cham Paper Group plant den Abbau von weiteren 50 Stellen beim Standort Cham. (Bild: Archiv Neue ZZ)

Die Cham Paper Group plant den Abbau von weiteren 50 Stellen beim Standort Cham. (Bild: Archiv Neue ZZ)

Die Verlagerung der Streichtechnologie-Aktivitäten zur Produktion der Digital Imaging- und Barrierepapiere nach Italien führt zu einer Reduktion von 50 Stellen beim Standort Cham. Wie die Cham Paper Group am Montag mitteilte, haben der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung der Gesellschaft mit den Sozialpartnern und den kantonalen Behörden umgehend Kontakt aufgenommen, um den erneuten Stellenabbau mit allen Beteiligten sorgfältig und sozialverträglich zu planen. Dies mit dem Ziel, die in Cham verbleibenden 30 bis 40 der Arbeitsplätze aus den Bereichen Forschung & Entwicklung (Digital Imaging), Marketing & Verkauf, Kleinrollenverarbeitung sowie Gruppenadministration nachhaltig zu sichern.

Während einer Konsultationsperiode von drei Wochen konnten bei der Arbeitnehmervertretung des Werks in Cham Vorschläge für Alternativlösungen eingereicht werden. Die Konsultationsfrist ist am 14. September abgelaufen. Bis zu diesem Zeitpunkt seien seitens der Arbeitnehmervertretung keine Anträge eingereicht worden, heisst es in der Mitteilung weiter.

Die Geschäftsleitung werde nun wie geplant mit den Sozialpartnern die Gespräche zur Ausgestaltung des Sozialplans aufnehmen. Ziel sei es, den Sozialplan im vierten Quartal 2014 verabschieden zu können.

pd/zim