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CHAM: Cham Paper ist zurück auf dem Wachstumspfad

Nach längerer Transformationsphase ist es der Cham Paper Group im letzten Jahr wieder gelungen zu wachsen. Zum Gewinn von 8,6 Millionen Franken hat auch die Normalisierung der Rohstoffpreise beigetragen.
Blick auf das Areal der Cham Paper Group (Bild: Stefan Kaiser (Cham, 26. September 2014))

Blick auf das Areal der Cham Paper Group (Bild: Stefan Kaiser (Cham, 26. September 2014))

Christopher Gilb

christopher.gilb@zugerzeitung.ch

Vor sechs Jahren begann die Cham Paper Group mit einem radikalen Umbauprozess. Die Produktion am Standort Cham wurde geschlossen und auf die beiden Standorte in Italien konzentriert. Seitdem nutzt der Hersteller von Spezialpapieren, der auch einen Immobilienbereich hat, den Standort Cham für Entwicklungs- und Vertriebsarbeiten. Zudem entsteht auf dem ehemaligen Fabrikareal ein neues Wohn- und Geschäftsareal. Der Bebauungsplan Papieri wurde letztes Jahr von der Chamer Stimmbevölkerung gutgeheissen.

Diese Transformation hat die Gruppe in den vergangenen Jahren stark beansprucht. Sie hat sie aber gut überstanden, wie an der Bilanzmedienkonferenz zu vernehmen war. «Die Cham Paper Group blickt auf ein überwiegend erfreuliches Geschäftsjahr zurück», so der Vorsitzende des Verwaltungsrates Philipp Buhofer im Konferenzsaal in der Neuen Börse in Zürich. Nach der Transformationsphase im Papierbereich sei die Gruppe 2016 wieder zum Wachstum zurückgekehrt. «Wir erreichten damit erstmals das untere Ende des anvisierten Ebit-Margen-Korridors.»

Nischenposition gut genutzt

Zur guten Ebit-Marge von 5,3 Prozent hätten stabilisierte Betriebsabläufe, Effizienzsteigerungen und normalisierte Rohstoffpreise beigetragen. Der Konzerngewinn des Unternehmens betrug letztes Jahr 8,6 Millionen Franken. 2015 waren es nur 0,5 Millionen Franken. Der Nettoumsatz betrug 198,4 Millionen Franken und ist damit 2,1 Prozent höher als im Vorjahr. «Der gute Umsatz zeugt davon, dass wir uns im Papierbereich in unserer Nischenposition als Spezialpapierhersteller weiter entwickeln und ausdehnen konnten. Dank unserer beiden modernen Fabriken in Italien verfügen wir über eine solide Basis, um unsere starke Marktposition auszubauen und profitabel zu wachsen», so Philipp Buhofer.

Dividendenerhöhung vorgesehen

Auch das zweite Standbein des Unternehmens, der Immobilienbereich, entwickle sich positiv. Die erste Etappe der Bauphase auf dem Fabrikareal in Cham soll Ende 2018 starten. Gerade läuft für diese und die zweite Etappe ein Studienauftragsverfahren. Erfreulich sei es, dass schon ein erster Dauermieter ins renovierte Werkstattgebäude eingezogen sei, so Buhofer. Zum Abschluss seines Überblicks kündigte er noch eine Dividendenerhöhung auf vier Franken an. Die Börse goutierte das gute Ergebnis des Unternehmens. Im Laufe des gestrigen Tages legte die Aktie des Unternehmens um 2,03% zu.

Zum operativen Geschäft im Bereich Spezialpapier nahm noch Susanne Oste, die Delegierte des Verwaltungsrates, Stellung. Zwar sei der Bestelleingang bei flexiblen Konsumverpackungen geringer gewesen, dies hätte jedoch durch Mehrverkäufe von Papieren für Tabakverpackungen im asiatischen Markt kompensiert werden können. Eine sehr gute Nachfrage habe das Unternehmen bei den Basispapieren für Klebebänder und Ähnlichem gehabt sowie bei den Papieren für den digitalen Grossdruck. Dieser erhöhte sich um 8 Prozent.

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