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CHAM: Cham verfügt über ein Inventar schützenswerter Denkmäler

Die Revision des Inventars der schützenswerten Denkmäler in der Gemeinde Cham ist abgeschlossen. Cham ist nach Baar, Neuheim, Zug und Menzingen die fünfte Zuger Gemeinde, die über ein aktuelles Inventar verfügt.
Technikum Cham, 1920 von Baumeister Wilhelm Hauser für die bei Nestlé & Anglo-Swiss beschäftigten Ingenieure erbaut. Das Haus ist Teil des Inventars der schützenswerten Denkmäler. Am 16. Januar 2016 wurde der sanierte Bau der Bevölkerung übergeben. Die 17 preisgünstigen Woh-nungen waren im Nu vermietet. (Bild: PD)

Technikum Cham, 1920 von Baumeister Wilhelm Hauser für die bei Nestlé & Anglo-Swiss beschäftigten Ingenieure erbaut. Das Haus ist Teil des Inventars der schützenswerten Denkmäler. Am 16. Januar 2016 wurde der sanierte Bau der Bevölkerung übergeben. Die 17 preisgünstigen Woh-nungen waren im Nu vermietet. (Bild: PD)

Im Inventar der schützenswerten Denkmäler sind Objekte enthalten, für die eine sogenannte Schutzvermutung gilt, die aber nicht unter Denkmalschutz stehen. Ausgehend vom gesamten Gebäudebestand sind im Kanton Zug heute rund 6 Prozent der Bauten inventarisiert. Etwa 2 Prozent stehen unter Denkmalschutz. Die Revision berücksichtigt Bauten, die bis 1975 erstellt wurden, heisst es in einer Medienmitteilung der Diektion des Innern vom Mittwoch.

Rund 60 Eigentümer folgten der Einladung der Direktion des Innern und brachten sich engagiert in die Fragerunde ein.

Denkmalpflegerin Franziska Kaiser bezeichnete das Inventar der schützenswerten Denkmäler als ein Planungsinstrument, das hilft, frühzeitig zu klären, ob bei einem Bauvorhaben denkmalpflegerische Interessen zu berücksichtigen sind. «Es schafft Transparenz und Rechtssicherheit für alle Beteiligten und liefert eine Gesamtübersicht über historisch wertvolle baukulturelle Zeugen im Kanton Zug», sagt Kaiser.

Das kantonale Gesetz gibt vor, dass die Zuger Gemeinden die kantonale Denkmalpflege zur Stellungnahme einladen, bevor Baubewilligungen für Bauvorhaben an einem inventarisierten Haus erteilt werden.

Regierungsrätin Manuela Weichelt betont das engagierte Mitwirken der Gemeinde Cham. Diese habe eigens eine ad-hoc-Kommission eingesetzt und ihre Stellungnahme zu den Inventarisierungsvorschlägen des Kantons abgegeben. Dabei seien wichtige Informationen eingeflossen, aufgrund welcher der Kanton zahlreiche Anpassungen vorgenommen habe.

Die Gemeinde Cham ist mit zehn neuen Objekten im Inventar vertreten sei, unter anderem mit dem Oberstufenschulhaus Röhrliberg, welches Anfang der 1970-er Jahre von Josef Stöckli gebaut wurde.

pd/zim

Hochhaussiedlung Alpenblick, erbaut 1964 bis 1971, von Architekt Josef Stöckli. Sie ist die erste Hochhaussiedlung des Kantons Zug, zählt zu den Hauptwerken des Architekten und ist nun Teil des Inventars der schützenswerten Denkmäler. (Bild: PD)

Hochhaussiedlung Alpenblick, erbaut 1964 bis 1971, von Architekt Josef Stöckli. Sie ist die erste Hochhaussiedlung des Kantons Zug, zählt zu den Hauptwerken des Architekten und ist nun Teil des Inventars der schützenswerten Denkmäler. (Bild: PD)

Schulhaus Niederwil, erbaut 1897 bis 1899, nach einem Entwurf des Zuger Baumeisters Johann Landis durch Leopold Garnin. Das typische Kleinschulhaus in ländlicher Umgebung ist nun Teil des Inventars der schützenswerten Denkmäler. (Bild: PD)

Schulhaus Niederwil, erbaut 1897 bis 1899, nach einem Entwurf des Zuger Baumeisters Johann Landis durch Leopold Garnin. Das typische Kleinschulhaus in ländlicher Umgebung ist nun Teil des Inventars der schützenswerten Denkmäler. (Bild: PD)

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