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CHAM: Das Fasi-Oberhaupt Hans Griitehirse erteilt Ratschläge

Das «Chomer Fasiblatt» hat dieses Jahr eine erfreuliche Nachricht zu verkünden: Der Umzug durch das Dorf vom kommenden Sonntag hat in diesem Jahr über 40 Nummern. Zudem ist von einem aussergewöhnlichen Getränk die Rede.

Das allumfassende Thema im «Chomer Fasiblatt» ist der diesjährige Umzug. Dieser findet alle zwei Jahre statt, oder wie im «Fasiblatt» steht: «2017 gibt es erneut eine Fasnacht in Chom – vielleicht die beste seit zwei Jahren, denn es gibt dieses Mal wieder einen Umzug!» Auf einer Panoramaseite ist der Weg des Umzugs zusammen mit zahlreichen Restaurants und anderen Plätzen eingezeichnet. Über 40 Nummern werden sich am Sonntag ab 13.30 Uhr auf der Zugerstrasse in Richtung Chileplatz bewegen.

Doch nicht nur fasnächtliche Themen brennen den Chamern unter den Nägeln. So wird etwa das Chomer Fasi-Oberhaupt Hans Griitehirse von einem gewissen J. N. aus C. um Rat bezüglich Frauen angefragt. J. N. aus C. hatte beim anderen Geschlecht bis anhin keinen «durchschlagenden Erfolg» zu verzeichnen. Hans Griitehirse rät ihm nun, sich mehr in der Öffentlichkeit zu zeigen und bei Datingshows im Fernsehen mitzumachen. Denn dort habe man schliesslich eine grosse Auswahl an Frauen. «Oft sind etwa drei davon auch gar nicht totale Pfosten. Hässlich sind auch nicht alle. Mindestens zehn sind im Dunkeln richtige Göttinnen.» Zusammengefasst schreibt Griitehirse: «Mach etwas mehr Lärm um dich!» Der durchaus kompetente Rat des Fasi-Oberhaupts hat J. N. aus C. scheinbar befolgt, wie Bilder eines Schweizer Privatsenders zeigen. Die Giftsprützi, die ihr 30-Jahr-Jubiläum feiert, hat die Tour de Suisse zum Thema gewählt. Denn in diesem Jahr radeln die Velofahrer im Juni durch die Ennetseegemeinde. Nach Meinung der Giftsprützi sollte es kein Problem sein, «die internationale Aufmerksamkeit auf die höchste Parkhaus- und Kebab-Buden-Dichte weltweit zu lenken». Auch mit einem Tipp lässt sie nicht hinter dem Berg: «Vielleicht sollte man die Hünenberger bitten, während der drei Tour-de-Suisse-Tage auf dem Hügel zu bleiben ... um das Chomer Dorfbild ästhetisch etwas aufzuwerten.»

Apropos Dorfbild: Dieses wird sich in den nächsten Wochen ebenfalls ändern: Ein markanter Baum auf dem Nestlé-Areal wird verschwinden, weil er an Pilzbefall leidet. Hans Griitehirse kennt seine Verwendung: «Dä alt Christbaum isch jetzt für immer erlosche, wer seit, ihn bruuchis nümme, hed sich aber tosche. Mier alli wüssed, dass dä nöchschti Winter sicher chunnt, und dass es Füürholz bruucht a Schtell vom Wärmeverbund.»

«Shit of Tolerance»

Zum Schluss gibt es noch von einer erfreulichen und einer weniger appetitlichen Nachricht zu berichten. Die beiden Guggenmusigen Villettechlöpfer und Lorze-Dräck-Gusler haben sich zu der Guggenmusig Hirsegeischter formiert. Kulinarische Höhenflüge wiederum erlebt man mit dem «Kaffi-Wurscht-Gutschein», den man im «Höckeler-Stübli» oder in der Wirtschaft Schiess einlösen kann. Unserer Zeitung liegt ein Beweisfoto vor, das wir an dieser Stelle aus ästhetischen Gründen nicht zeigen, welches das «Kaffi-Wurscht-Wasser» zeigt – en Guete und proscht! Und wer sein Gwändli noch verschönern möchte, findet im «Chomer Fasiblatt» den «Shit of Tolerance» als Abzeichen für «tolerierte Fasnächtler».

Andrea Muff

andrea.muff@zugerzeitung.ch

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