CHAM: Das ist das Siegerprojekt für die Schönau

Ein Team um die Markus Schietsch Architekten aus Zürich hat den Generalplaner-Wettbewerb für die Instandsetzung und Erweiterung des Ausbildungszentrums Schönau in Cham für sich entschieden. Der siegreiche Entwurf ist bis 19. Dezember zusammen mit den übrigen Projekteingaben in Zug ausgestellt.

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Ansicht des Siegerprojektes OKU der Markus Schietsch Architekten GmbH, Zürich. (Bild: Visualisierung PD)

Ansicht des Siegerprojektes OKU der Markus Schietsch Architekten GmbH, Zürich. (Bild: Visualisierung PD)

Der Generalplaner-Wettbewerb für die Instandsetzung und Erweiterung des Ausbildungszentrums Schönau in Cham ist entschieden. Auf Antrag der Jury beschloss der Regierungsrat, die weitere Projektierung und die Realisierung des Vorhabens dem Team der Markus Schietsch Architekten GmbH aus Zürich zu übertragen. Dies unter dem Vorbehalt, dass der Kantonsrat dem nötigen Objektkredit zustimmen wird, wie die Baudirektion am Donnerstag mitteilte.

Für den zweistufigen Generalplanerwettbewerb der Baudirektion bewarben sich insgesamt 16 Teams aus verschiedenen Teilen der Schweiz. In einer Präqualifikation wurden die sechs bestausgewiesenen Teams bestimmt und gleichzeitig eingeladen, in der zweiten Wettbewerbsrunde eine Projektstudie auszuarbeiten. Laut Jurybericht haben die Teams dabei eine eine grosse Bandbreite an Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt. Eine Ausstellung der Baudirektion bietet nun Gelegenheit, die sechs Arbeiten selbst zu begutachten.

Überzeugendes Siegerprojekt

Das Generalplanerteam um die Markus Schietsch Architekten GmbH aus Zürich habe all die vom Projekt verlangten Aufgaben am besten gelöst, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Jury schreibt in ihrem Bericht, das siegreiche Projekt OKU gewährleiste die geforderte Funktionalität und überzeuge in seiner architektonischen Haltung. Darüber hinaus weise der Vorschlag dank eines einfachen Betriebs und Unterhalts eine gute Wirtschaftlichkeit aus.

Das erstrangierte Generalplanerteam wird nun seinen Wettbewerbsentwurf zu einem Vor- und Bauprojekt weiterentwickeln, so dass dem Kantonsrat auf der Basis eines Kostenvoranschlages ein Objektkredit für die bauliche Umsetzung vorgelegt werden kann. Laut aktueller Grobkostenschätzung ist mit Planungs- und Baukosten von rund 15,6 Millionen Franken zu rechnen. Der Regierungsrat geht davon aus, den Kredit dem Parlament im ersten Semester 2016 vorlegen zu können. Baudirektor Heinz Tännler: "Läuft alles nach Plan, kann 2017 mit den Bauarbeiten begonnen und die erneuerte Anlage Ende 2018 in Betrieb genommen werden."

pd/zim

HINWEIS
Die Ausstellung der Projekteingaben in der Eingangshalle des kantonalen Verwaltungszentrums 1 an der Aabachstrasse 5 in Zug dauert vom 4. bis 19. Dezember. Sie kann von Montag bis Freitag jeweils zwischen 7 und 18 Uhr besichtigt werden (am Montag, 8. Dezember bleibt die Ausstellung geschlossen).