CHAM: Das «Vilette»-Wirtepaar gibt den Kochlöffel ab

Ende Jahr kommt es zu einem Pächterwechsel in der «Villette» in Cham – wieder einmal. Woran könnte es liegen?

Merken
Drucken
Teilen
Hört auf: Das Wirtepaar Oliver und Christine Matthey. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Hört auf: Das Wirtepaar Oliver und Christine Matthey. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Hat die «Villette» ein Umsatzproblem? Laut Christine und Olivier Matthey ist es jedenfalls nicht immer einfach, in dem prestigeträchtigen Lokal am See täglich rentable Umsätze einzufahren. «Der Restaurantbetrieb ist sehr wetterabhängig – bei schlechtem Wetter kommt niemand», schildert Christine Matthey die Situation. Andererseits sei die «Villette» sehr begehrt für Hochzeitsessen, Geburtstags- und Tauffeiern. «Es hat uns viel Spass gemacht in der ?Villette? – doch Ende Jahr hören wir auf», so die Wirtin. In Solothurn, woher die Mattheys stammen, werden sie im nächsten Jahr ein anderes Restaurant übernehmen. Eine neue Herausforderung.

So weit, so gut. Doch hat die «Villette», die als schmuckes Landhaus 1865/66 für den Zürcher Bankier und Kunstmäzen Heinrich Schulthess von Meiss errichtet wurde, nicht tatsächlich ein Problem? Weil die prunkvolle Villa im italianisierenden Neo-Renaissance-Stil vielleicht etwas allzu entrückt und versteckt liegt im prächtigen Park – für solche Gäste, die nicht wissen oder vergessen haben, dass es dort ein Restaurant gibt? Stiftungsratspräsident André Landtwing winkt ab. «Die ?Villette? ist sicher ein Saisonbetrieb», sagt er. Im Sommer sei dort deshalb mehr zu verdienen als im Herbst.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.