CHAM: Der Platz für Fahrende kann gebaut werden

Auch die letzte Einsprache ist vom Tisch: Nun ist der Weg für den Durchgangsplatz in Oberwil endlich frei.

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Hier sollen bald zehn Gespanne Platz finden. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Hier sollen bald zehn Gespanne Platz finden. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Im Kanton Zug ist der Weg für den ersten offiziellen Durchgangsplatz für Fahrende frei: Die Gemeinde Knonau hat ihre Beschwerde gegen das Projekt im chamerischen Oberwil zurückgezogen. Der geschlossene Kompromiss: Die Werksleitungen vom Platz auf zugerischer Seite werden nun nicht über die zürcherische Gemeinde Knonau geführt, sondern nur über Chamer Gemeindegebiet.

Die Baubewilligung für den Durchgangsplatz direkt an der Grenze zu Zürich will der Chamer Gemeinderat nun Anfang September erteilen. Bauherr ist der Kanton Zug, der schon Ende 2008 den 830'000 Franken hohen Baukredit bewilligt hat. Auf der Parzelle, eine ehemalige Kiesgrube, sollen zehn Gespanne von Fahrenden Platz finden. Sie dürfen hier ab 2010 jeweils für zwei bis drei Wochen einen Zwischenstopp einlegen.

Luc Müller

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.