CHAM: Der Schloss-Streit geht in die nächste Runde

Bei der Schloss-Sanierung St. Andreas soll die Tiefgarage erweitert werden. Der Zuger Heimatschutz hat dagegen Einsprache erhoben.

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Schloss St. Andreas. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Schloss St. Andreas. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

 Bekanntlich war Schlossherr Ferdinand Pacher «not amused», als das Chamer Stimmvolk vor über zwei Jahren die geplante Hochhaus-Überbauung auf St. Andreas an der Urne abschmetterte. Gleichwohl liess er sich nicht verdriessen, 2008 selbst ein privates Baugesuch für die Sanierung und den Umbau des Schlosses einzureichen: Drei Wohnungen, ein Lift, ein Panoramafenster sowie eine Terrasse sollen nach den Plänen der Basler Architekten Diener & Diener künftige Mieter in die Residenz locken. Das Projekt hat die Gemeinde abgesegnet – Ende Januar soll nun mit der ersten Etappe des Umbaus begonnen werden. 

Doch künftige Bewohner brauchen schliesslich auch genügend Parkplätze. Deshalb reichten die Schlossbesitzer ein zweites Baugesuch zur Erweiterung der bestehenden Tiefgarage beim Haus Maienrain ein. Doch der Zuger Heimatschutz hat Einsprache gegen die unterirdischen Pläne erhoben. 

Wolfgang Holz  

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der aktuellen Zuger Ausgabe der «Zentralschweiz am Sonntag».