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CHAM: Die Bagger fahren auf beim Schulhaus Hagendorn

Der Spatenstich zur Umfahrungsstrasse des Schulhauses Hagendorn ist vollbracht. Nach den Sommerferien soll die neue Strasse in Betrieb genommen werden - und damit der Pausenplatz autofrei sein.
Markus Baumann, Christine Blättler-Müller, Georges Helfenstein, Emil Wyss und Martin Schwendimann (von links) beim Spatenstich. (Bild: Andrea Muff)

Markus Baumann, Christine Blättler-Müller, Georges Helfenstein, Emil Wyss und Martin Schwendimann (von links) beim Spatenstich. (Bild: Andrea Muff)

Ein grosses Umfahrungsprojekt ist in Cham seit Jahren ein Dauerthema: die Umfahrung Cham-Hünenberg (UCH). Vor über zehn Jahren sagte die Zuger Bevölkerung Ja zum Verkehrsprojekt, doch noch ist der Spatenstich in weiter Ferne. Bei einem kleineren Projekt - eine sogenannte Mini-Umfahrung verglichen mit der UCH - konnte am Dienstagmorgen der Spatenstich jedoch erfolgen. Für die Umfahrung des Schulhauses Hagendorn wird eine 340 Meter lange neue Strasse gebaut. Das Ziel: Die Schulkinder sollen den Pausenplatz nutzen können – ohne vom Verkehr gestört zu werden.

Markus Baumann (FDP), Vorsteher Verkehr und Sicherheit, sagt in seiner Begrüssungsrede zu den anwesenden Gemeinderäten, Verwaltungsangestellten, Medienschaffenden, Anwohnern und Grundeigentümern: «Bald kann der Pausenplatz wirklich als Pausenplatz genutzt werden.» Er sagt weiter: «Wir sind überzeugt, dass sich Schüler und Lehrer darüber freuen werden.» Die Umfahrung soll noch vor den Sommerferien dieses Jahres fertiggestellt werden.

Über 100 Zustimmungen mussten eingeholt werden

Die bestehende Tempo-30-Zone wird nun über die verlängerte Hofmatt-Strasse und bis zu den Kosthäusern ausgedehnt. Künftig sorgt ein Poller dafür, dass der Schulhausplatz ab der Lorzenweidstrasse von Fahrzeugen nicht mehr befahren werden kann. Für das Projekt hat die Gemeindeversammlung im Dezember 2013 einen Projektierungs- und Baukredit von 1,894 Millionen Franken genehmigt. Markus Baumann versichert: «Nach heutigem Wissen werden wir deutlich unter dem Kredit abschliessen.» Die Projektierung, der Land- und Rechtserwerb, die öffentliche Auflage sowie die Ausschreibung der Bauarbeiten dauerten insgesamt vier Jahre. «Das ist schon eher ungewöhnlich», gibt Baumann zu. Doch um den Land- und Rechtserwerb - dabei ging es vor allem um das Durchfahrtsrecht bei der Hofmatt-Strasse - zu vereinbaren, musste die Gemeinde über 100 Zustimmungen von Eigentümern einholen.

Das Strassenbauprojekt wurde durch die GeoZug Ingenieure Baar verfasst. Die Strassenarbeiten führt die Firma Walo Bertschinger Zug aus. Der zuständige FDP-Gemeinderat sagt abschliessend in seiner Rede: «Ich wünsche eine unfallfreie Bauzeit und viel Freude am Projekt.» Nun stehen die noch unverschmutzten blauen Schaufeln bereit: Markus Baumann und seine Kollegen Georges Helfenstein, Gemeindepräsident, und Christine Blättler-Müller, Vorsteherin Soziales und Gesundheit, schreiten zusammen mit Heinz Wyss von der Firma Walo Bertschinger und Martin Schwendimann von GeoZug zur Tat: Sie stechen alle die neuen Schaufeln in die frische Erde - der Spatenstich ist geglückt.

mua

Markus Baumann, Vorsteher Verkehr und Sicherheit, hält die Begrüssungsrede. (Bild: Andrea Muff)

Markus Baumann, Vorsteher Verkehr und Sicherheit, hält die Begrüssungsrede. (Bild: Andrea Muff)

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