CHAM: Die Ferienbrücke schliesst die Lücke

Wohin mit den Kindern in den Herbstferien, wenn die Eltern arbeiten? Der Verein Zuki Cham hat eine Antwort.

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Bäumig: Kinder können die Herbstferien im Teuflibach verbringen. Im Bild Fabio Pasamontes (links), Lars Jossen und Jonas Vorhardt (rechts). (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

Bäumig: Kinder können die Herbstferien im Teuflibach verbringen. Im Bild Fabio Pasamontes (links), Lars Jossen und Jonas Vorhardt (rechts). (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

Im Teuflibach steht dem Verein Zuki Cham ein naturnaher, betreuter Erlebnisraum zur Verfügung. Dort können an Mittwoch- und Samstagnachmittagen Primarschulkinder die Natur auf eigene Faust zu erleben. Jetzt will der Verein sein Angebot erweitern und während der Herbstferien erstmals in Cham zweimal eine fünftägige Tagesbetreuung anbieten.

Mütter, die Teilzeit arbeiten haben ein Problem weniger
Karin Pasamontes, Leiterin und Mitinitiantin des Teuflibach-Platzes, sagt: «An den Mittwochnachmittagen und in den Schulferien fehlen Betreuungsangebote für Kinder. Wir wollen diese Lücke schliessen, denn für viele berufstätige Eltern und auch die Mütter, die Teilzeit arbeiten, ist es ein Problem, dass sie selber nur vier bis fünf Wochen Ferien erhalten.»

Man stehe seit zwei Jahren mit der Gemeinde in Kontakt, der Verein sei in der Projektgruppe Tagesschule vertreten gewesen. Als Knackpunkt habe sich das fehlende Modul für den Mittwochnachmittag erwiesen. «Die Kinder müssten nach dem Mittagstisch in der Schule zum Teuflibach gebracht werden. Für diese Zusatzorganisation hat vor der Einführung der Tagesschule die Zeit gefehlt», ergänzt Doris Schalch diplomatisch.

Die Gemeinde könnte sich bei Erfolg beteiligen
Nun organisiert der Zuki die Ferienbetreuung selber. «Das gemeindeeigene Gelände im Teuflibach ist dafür ideal», sagt Karin Pasamontes. Dort ständen ein grosser Aufenthaltsraum mit Küche und Werkstatt für verschiedenste Aktiviäten bereit. Die Umgebung mit Bach, Wald und Feuerstelle biete den Kindern die nötigen Freiräume.

Der Verein führt die Ferienwochen zurzeit ohne gemeindliche Subventionen durch: Eine Woche kostet inklusive Mahlzeiten und Material ganztags 350 Franken respektive 150 Franken (nachmittags). Wenn sich das Ferienangebot als Bedürfnis erweist, soll mit der Gemeinde nochmals eine Beteiligung angesprochen werden.

Monika Wegmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.