CHAM: Die Gemeinde soll Land fürs Gewerbe kaufen

Um Handwerkern zu helfen, Bauland zu erwerben, will die Gemeinde Cham künftig ungewöhnliche Wege beschreiten.

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Baulandreserven sind im Kanton Zug ein knappes Gut. (Symbolbild Neue LZ)

Baulandreserven sind im Kanton Zug ein knappes Gut. (Symbolbild Neue LZ)

Handwerker und KMU haben es nicht nur in Cham schwer, Bauland zu erwerben. Grund: Die enormen Kosten für Grund und Boden im Kanton Zug. In der Ennetseegemeinde will der Gemeinderat nun einen ungewöhnlichen Weg einschlagen, um Kleingewerblern auf der Suche nach Bauland zu helfen.

Nachdem eine entsprechende Motion der CVP vom Volk für erheblich erklärt worden ist, will der Gemeinderat Planungsinstrumente in der nächsten Ortsplanrevision verankern, um Arbeitszonen und Bauland für das Kleingewerbe zu reservieren. Dies soll unter anderem – ungewöhnlich für eine bürgerliche Partei – mittels staatlichem Landkauf geschehen.

Zwar steht die nächste Ortsplanrevision in Cham erst 2018 zur Debatte. Doch der Gemeinderat räumt der Motion eine gewisse Brisanz ein. Wie Bauchef Charles Meyer erklärt, ist dieses Problem eine Folge des Zuger Systems mit niedrigen Steuern, aber geringen Baulandreserven.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.