CHAM: Die Todesstrecke soll entschärft werden

Sind die Behörden mit Schuld an den tragischen Verkehrsunfällen in Lindencham? Nein, sagt Baudirektor Tännler – und verspricht Lösungen.

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Die Ausfahrt Brunnmatt in Lindencham mit dem Fussgängerstreifen ist gefährlilch. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Die Ausfahrt Brunnmatt in Lindencham mit dem Fussgängerstreifen ist gefährlilch. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Anwohner aus Lindencham haben an den Kanton Vorwürfe gerichtet, er mache zu wenig gegen die zunehmenden Verkehrsprobleme auf der Sinserstrasse im Brunnmatt-Quartier von Lindencham. Dagegen wehrt sich der Zuger Baudirektor Heinz Tännler. Seit zwei Jahren würden für das betreffende Strassenstück Varianten gesucht, um den Verkehr zu beruhigen.

Zudem macht der Baudirektor darauf aufmerksam, dass im Bereich der Autobahn der Bund zuständig sei. Man sei mit den Verantwortlichen des Bundes und auch mit der Gemeinde Cham im Kontakt. Laut Tännler soll im Frühjahr über eine Lösung entschieden werden.

Über die Bücher gehen will auch die Chamer Gemeinderätin Ursi Luginbühl, die den Anwohnern Unterstützung zusichert. «Wir haben Verständnis. Das Verkehrsregime funktioniert in Lindencham so wirklich nicht», gibt sie zu.

Monika Wegmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.