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CHAM: Ein Austausch mit Chancen

Im Rahmen der Kampagne «Alter hat Potenzial» findet heute im Lorzensaal ein Marktplatz statt. Im Fokus steht das freiwillige Engagement – unabhängig vom Alter.
Samantha Taylor
Eines der Plakate aus der Kampagne. (Bild: PD)

Eines der Plakate aus der Kampagne. (Bild: PD)

Samantha Taylor

samantha.taylor@zugerzeitung.ch

«Freiwilligenarbeit – sinnstiftende Tätigkeit im Trend»: Unter diesem Titel findet heute Abend im Chamer Lorzensaal ein öffentlicher Anlass satt. Organisiert wird er im Rahmen der Kampa­gne «Alter hat Potenzial» (siehe Box). Von 18 bis 20 Uhr können sich Interessierte rund um das Thema Freiwilligenarbeit informieren. Es gibt Referate unter anderem von Gesundheitsdirektor Martin Pfister und Frau Landammann Manuela Weichelt. Daneben sprechen Josef Huwyler, Präsident von Benevol Zug, Markus Freitag, Professor an der Universität Bern, und Beat Loeliger, Berater beim Freiwilligennetzwerk Innovage Zentralschweiz.

Neben den Referaten wartet auf die Besucherinnen und Besucher auch ein Marktplatz, an dem sich diverse Organisationen aus dem Bereich Freiwilligenarbeit vorstellen. Insgesamt 17 Organisationen haben sich für den Anlass angemeldet. Mit dabei sind unter anderem Pro Senectute Zug, Tixi Zug, die Kiss-Genossenschaft und das Schweizerische Rote Kreuz.

«Win-win-Situation für alle»

Dass die Kampagne in ihrem zweiten Teil das Thema Freiwilligenarbeit in den Fokus rückt, wird von verschiedenen Seiten geschätzt. Der Markt sei eine ideale Plattform, um für Freiwilligenarbeit zu werben und Interessenten das breite und vielfältige Angebot an Einsatzmöglichkeiten im Kanton vorzustellen, sagt Eliane Birchmeier, Geschäftsführerin bei Benevol Zug. Ausserdem, so ist sie überzeugt, gewinne Freiwilligenarbeit im Alter an Bedeutung. «In unserer modernen Gesellschaft sind wir länger fit und haben die Möglichkeit, uns zu engagieren. Hier bietet Freiwilligenarbeit ein Tätigkeitsfeld neben anderen Aktivitäten.» Freiwilligenarbeit habe ausserdem auch nachweislich positive Effekte, wovon auch ältere Freiwillige profitieren würden, erklärt Birchmeier weiter. Beat Loeliger, Berater bei Innovage Zentralschweiz, ist überzeugt, dass «Freiwilligenarbeit von grosser Bedeutung ist». «Man schafft damit eine Win-win-Situation, in der sowohl die Gesellschaft als auch der Freiwillige profitiert», erklärt er. Und: «Freiwilligenarbeit macht Spass, ist nützlich und schafft allseits Zufriedenheit.» Paola De Coppi wird heute Abend ebenfalls vor Ort sein. Sie ist die Hauptorganisatorin für das Repair Café, ein Anlass, der am 20. Mai stattfindet und bei dem Besucher defekte Gegenstände mit Hilfe von freiwilligen Reparaturexperten wieder in Schuss bringen können. Man wolle den Marktplatz auch dazu nutzen, um auf das Café aufmerksam zu machen. «Als neue kleine Organisation können wir auch vom Austausch mit etablierten Organisationen lernen», sagt De Coppi. Ansprechen will die Organisatorin dabei nicht nur ältere Menschen, für die «Reparieren eher noch selbstverständlich ist». Sondern: «Wir glauben, dass es für diese Idee die gemeinsame Mitarbeit aller Altersgruppen braucht», sagt De Coppi.

Hinweis

Der Anlass «Freiwilligenarbeit – sinnstiftende Tätigkeit im Trend» findet heute Dienstag im Lorzensaal Cham statt. Türöffnung ist um 17.30 Uhr, der Anlass dauert von 18 bis 20 Uhr.

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