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CHAM: Ein Ja für die modernere Ausrüstung

An der Gemeindeversammlung folgte das Stimmvolk den Anträgen des Gemeinderats. Zur Hälfte der Versammlung gab es gar eine kurze kreative Auflockerung.
Andrea Muff
Die Gemeinde Cham hat sich am Montag zur Gemeindeversammlung getroffen. (Bild: Stefan Kaiser)

Die Gemeinde Cham hat sich am Montag zur Gemeindeversammlung getroffen. (Bild: Stefan Kaiser)

Andrea Muff

andrea.muff@zugerzeitung.ch

Hat der Hellraumprojektor ausgedient? Diese Frage stellten sich am Montagabend 138 stimmberechtigte Chamer und Chamerinnen. Denn es ging um die zeitgemässe und einheitliche Informatik-Infrastruktur in allen Klassenzimmern der Primarschule. Konkret bedeutete dies die Anschaffung von 49 Beamern, 49 Visualizern – die moderne Alternative zum Hellraumprojektor – und die dazugehörenden Umschaltboxen für insgesamt 225 000 Franken. Zusätzlich veranschlagt der Gemeinderat für die Projektion, Installation und sechs Buchwandtafeln 175 000 Franken. Die Gesamtinvestition beträgt damit maximal 400 000 Franken. Beat Schilter (parteilos), Bildungsvorsteher, präzisierte: «Das ist lediglich ein Kostendach, das Submissionsverfahren hat noch nicht stattgefunden.» Die Kosten seien aufgrund eines Musterzimmers entstanden. Erfahrungen mit den Visualizern konnten die Lehrpersonen bereits im Schulhaus Röhrliberg sammeln. Die Ausstattung sei ein wichtiger Schritt in Richtung zukunftsorientierter Schule, meinte Schilter abschliessend.

Hans Jörg Villiger, Präsident SVP Cham, ergriff daraufhin das Mikrofon: «Wir haben ein paar Fragezeichen gefunden.» Die Kosten und der Entscheidungsweg seien aus der Vorlage nicht ersichtlich und nachvollziehbar. «Wir sind nicht gegen die Anschaffung von Visualizern, aber warum hat man sich etwa gegen Active Panels entschieden?» Solche Entscheidungen vermisse er in der Vorlage. Mit dem Votum plädierte der Chamer SVP-Präsident für die Rückweisung des Antrags: «Wir möchten ein Kostendach, das näher bei 300000 Franken liegt.» Gemeindepräsident Georges Helfenstein (CVP) pflichtete ihm bei: «Auch unsere Erwartungen liegen eher bei dieser Zahl.» Mit nur zwei Gegenstimmen wurde das Geschäft im Sinne des Gemeinderats angenommen.

Die Antwort in Reimform

Ein kleiner lockerer Zwischenfall gab es gestern im Lorzensaal auch noch: Mit dem Verein Tröpfli-Brünzler hielt die Fasnacht Einzug. Die Mitglieder sassen in den vorderen Reihen mit leuchtenden Hüten auf dem Kopf. Denn es ging um die Motion «Fasnachtsbeflaggung mit Beleuchtung». Der Gemeinderat unterstützte die Motion, da sie teilweise bereits erfüllt worden ist: An der letzten Fasnacht wurden schon Flaggen aufgehängt. Dies verdankte Max Schnurrenberger mit einem Gedicht und erntete dafür grossen Applaus. Mit einer einstimmigen Annahme gewährte die Versammlung, dass die Gemeinde die Kosten von zwölf zusätzlichen Flaggen tragen wird.

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