CHAM: Freikirche zieht ins Chamer Industriequartier

Die «International Christian Fellowship» wirbt mit Popmusik und Show. Auch im Kanton Zug hat die Freikirche viele Anhänger. Nun hat die fundamentalistische Gruppierung Ausbaupläne.

Stephanie Hess
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Fast wie an einem Konzert: ein Gottesdienst von ICF Bern. (Bild: PD)

Fast wie an einem Konzert: ein Gottesdienst von ICF Bern. (Bild: PD)

Ihr Gottesdienst heisst «Celebration». Ihre Predigt nennen sie «Message» und die göttliche Musik «Worship». Englische Begriffe sind Programm bei der Freikirche International Christian Fellowship (ICF). Trotz dieser Ausrichtung am aktuellen jugendlichen Lifestyle vertritt die evangelikale Party-Kirche aber sehr konservative Werthaltungen: Unter anderem ist Sex vor der Ehe tabu, genauso wie die Liebe zwischen Gleichgeschlechtlichen. Ausserdem lehrt ICF, dass die Anhänger einen Zehntel ihres Monatslohns ins Reich Gottes geben, also der Kirche abliefern sollen.

Seit acht Jahren ist die Freikirche, die in Zürich 1990 gegründet wurde, auch in Zug aktiv – und sie wächst stetig. Heute zählt die Zuger ICF-Gemeinschaft rund 150 Personen. Aufgrund dieses Wachstums, aber vor allem auch wegen dem Abriss der bisherigen Räumlichkeiten am Ibelweg in Zug, will die Gemeinschaft nun ein neues Lokal im Chamer Industriequartier beziehen. Unter dem neuen Dach in Cham wird auch die Zentralschweizer ICF-Stelle unterkommen, die bisher in Rotkreuz stationiert war. Der Umbau wird durch Spendengelder finanziert, die von den Mitgliedern direkt und durch einen Sponsorenlauf eingenommen wurden. Entstehen werden Büros, eine Lounge, eine Celebra-tionhall und Schulungsräume.

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