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Cham: Geheimnis nur zum Teil gelüftet

An der Infoveranstaltung des Netzwerks «Entwicklung Städtler Allmend Cham» wurde wider Erwarten eine Neuigkeit nicht präsentiert. Der Grund: Zwei Projekte eines Wettbewerbs überzeugen sehr – sind aber äusserst unterschiedlich.
Charly Keiser
Mit dem Bebauungsplan Hinterberg Süd werden die Grundlagen für die Überbauung dem sich hier im Bild befindenden südlichen Teil der Städtler Allmend gelegt. Zuger Zeitung/Stefan Kaiser (16. Mai 2018)

Mit dem Bebauungsplan Hinterberg Süd werden die Grundlagen für die Überbauung dem sich hier im Bild befindenden südlichen Teil der Städtler Allmend gelegt.
Zuger Zeitung/Stefan Kaiser (16. Mai 2018)

Das Netzwerk «Entwicklung Städtler Allmend Cham» und damit die Gemeinden Cham und Steinhausen luden am Dienstagabend zu einem Informationsanlass. Ursprünglich war geplant, bei dieser Gelegenheit den Bebauungsplan Hinterberg Süd zu präsentieren. Genauer: das Projekt und den Gewinner des entsprechenden Wettbewerbs.

Doch daraus wurde nichts. Und dies, obwohl die Organisatoren den Anlass extra um einen Monat verschoben hatten. Der Grund: Von den von September 2017 bis März 2018 in den Wettbewerb eingebrachten sechs Projekten überzeugen zwei, wie Stephan Häusler von der Immobilienfirma Heinz Häusler AG erklärt: «Es lohnt sich, die Zeit und das Geld aufzuwenden, um aus den beiden verbliebenen Konzepten das richtige Projekt auf die Reise zu schicken», ergänzt Häusler. «Die städtebaulichen Unterschiede der beiden Projekte sind gross und aufgrund der markanten Lage als Tor in Richtung Städtler Allmend und der Hauptstadt Zug ist der zusätzliche Aufwand sicher angemessen und angezeigt.»

Coop baut tüchtig aus

Klar ist nun aber, was Coop auf dem Areal künftig anbieten wird. Der Grossverteiler realisiert einen neuen Bau+Hobby-Markt, ein Toptip-Laden, ein Coop-Restaurant sowie einen Verkaufsladen. Bekanntlich gehören der Genossenschaft Coop mehr als zwei Drittel des Bodens, dessen Bebauungsplan noch in Arbeit ist. «Bis Ende 2018 soll das Siegerprojekt bestimmt sein», sagt Häusler und hofft, dass das Chamer Stimmvolk bis Ende 2019 über den bis dann fertig bearbeiteten Bebauungsplan abstimmen kann.

Bereits Ende 2019 zieht nördlich im sich jetzt im Bau befindenden Komplex Helix die Amag Schweiz ein (wir berichteten). 850 Mitarbeiter arbeiten ab dann neu in der Städtler Allmend. Und bei der Infoveranstaltung stellte Christoph Müller, Chef der Alfred Müller AG, auch gleich noch ein weiteres Projekt vor. Im Rigiblick ziehen Anfang 2019 die beiden Firmen E.G.O. und Nord Stream 2 AG ein. Die zwei Gebäude des Rigiblicks befinden sich auf dem Drittel der Städtler Allmend, das auf dem Gemeindegebiet Steinhausens liegt.

Fragen zum Verkehrswachstum

Das Wachstum führte an der Infoveranstaltung zu Fragen nach dem Verkehr: Denn Marc Amgwerd, Leiter Verkehr und Sicherheit der Einwohnergemeinde Cham, zeigte in seinen einführenden Statistiken auf, dass Cham schweizweit Spitzenreiter in Sachen Auto pro 1000 Personen ist. Dies habe sicher auch mit den vielen Garagen zu tun, die zahlreiche Autos eingelöst hätten, erklärte er. Doch dank der Reserve an der Alpenblickkreuzung sei das erwartete Wachstum des Verkehrs «gut verkraftbar», betonte Amgwerd. Und dank der 84 öffentlichen Parkplätze im neuen Parkhaus der Amag, welches ebenfalls bald realisiert werde, entschärfe sich der Parkplatzmangel in der Städtler Allmend deutlich.

Zurück zum Bebauungsplan Hinterberg Süd: Nebst Coop und der Heinz Häusler AG besitzt die Holcim AG einen Teil des Areals. «Wir planen auf unserem Teil Platz für Büros und Gewerbe und möglicherweise ein Hotel, wenn Bedarf vorhanden ist», sagt Stephan Häusler. «Wenn der Bebauungsplan steht, werden wir drei Landbesitzer zusammensitzen und entscheiden, wer genau was und wann realisiert. Auf jeden Fall freuen wir uns schon mächtig darauf, gegenüber den One One Türmen, die wir ja bauen durften, ein weiteres schönes Projekt in der Städtler Allmend entwickeln zu können.»

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