CHAM: Grossbrand in Cham war keine Brandstiftung

Der Grossbrand in Cham ist wahrscheinlich nicht durch Brandstiftung verursacht worden. Die Pavatex schätzt den Sachschaden gegenwärtig auf rund eine halbe Million Franken.

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Die brennende Lagerhalle. (Bild Freiwiliige Feuerwehr Stadt Zug)

Die brennende Lagerhalle. (Bild Freiwiliige Feuerwehr Stadt Zug)

Die brennende Lagerhalle in Cham betrifft nicht die zur Industrieholding Cham AG gehörende Papierfabrik, wie wir fälschlicherweise berichteten. Das Materiallager gehört zur Pavatex AG und steht auf einem an die Papierfabrik angrenzenden Grundstück. Die Betriebsfeuerwehr der Papierfabrik wurde jedoch zur Brandbekämpfung aufgeboten und half bei der Eindämmung des Feuers. Dies teilt die Industrieholding Cham mit.

Die Pavatex SA gibt weiter bekannt, dass sich ein Betriebsmitarbeiter der Pavatex bei den Löscharbeiten leichte Verletzungen zugezogen hat, die vor Ort behandelt werden konnten. Der gesamte Schaden wird auf zirka eine halbe Million Franken geschätzt. Der Grossteil davon betrifft die verbrannten Fertigprodukte und den Produktionsausfall sowie kleiner Anteile auf Gebäude- und Anlageschäden. Die Feuerwehren konnten ein Übergreifen des Feuers auf die interne Betriebstankstelle mit Flüssiggas sowie auf das Biomass-Kesselhaus verhindern. Auch die Schäden an Gebäuden und Produktionsanlagen ist verhältnismässig gering.

Die Brandursache ist weiterhin unbekannt und Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Hinweise auf Brandstiftung gibt es zurzeit nicht. Die Pavatex konnte den Betrieb am Samstag gegen 14 Uhr wieder aufnehmen.

ost