Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

CHAM: «Heutzutage ist es nicht einfach, jemanden kennen zu lernen»

Janosch Nietlispach ist der neue Bachelor. Wie es dazu kam, was er an seiner Heimat mag und ob er sein Herz verschenkt hat, verrät der 27-Jährige im Interview.
Interview Rahel Hug
«Mich reizen neue Herausforderungen und Abwechslung», sagt Kickbox-Weltmeister Janosch Nietlispach. (Bild Werner Schelbert)

«Mich reizen neue Herausforderungen und Abwechslung», sagt Kickbox-Weltmeister Janosch Nietlispach. (Bild Werner Schelbert)

Wer wird als nächster Bachelor in der gleichnamigen Fernsehsendung von 3+ die Frauenherzen höherschlagen lassen? Um diese Frage rankten sich in den letzten Wochen die Gerüchte. Gestern nun bestätigte der Sender, was die «Neue Zuger Zeitung» bereits Mitte August berichtete: Der Chamer Kickbox-Weltmeister und Fitnessstudio-Besitzer Janosch Nietlispach ist der neue Rosenkavalier. Ab Mitte Oktober werden 22 Single-Damen um seine Liebe kämpfen. Der Chamer ist 27 Jahre alt, 197 Zentimeter gross und 93 Kilogramm schwer.

Janosch Nietlispach, wie fühlen Sie sich, da die Katze aus dem Sack ist?

Janosch Nietlispach: Ich fühle mich befreit und bin froh, dass es endlich raus ist. Mir fällt eine grosse Last von der Schulter.

Wie sind Sie mit den Gerüchten in den letzten Wochen umgegangen? Bestimmt haben Sie Unmengen von Nachrichten erhalten.

Janosch: In der Tat. Der Umstand, dass ich wegen der Dreharbeiten im Ausland war, hat aber vieles einfacher gemacht. Ich habe auf die SMS gar nicht gross reagiert. Ich glaube, das verzeiht man mir. Die Leute wussten ja, dass ich nichts sagen durfte.

Wie kam es, dass Sie als Rosenkavalier ausgewählt wurden?

Nietlispach: Ich habe eine Anfrage erhalten und musste zuerst schmunzeln. Nach einer kurzen Bedenkzeit stand für mich aber fest, dass ich zusagen will. Ich möchte nie im Leben sagen müssen, etwas nicht ausprobiert oder gewagt zu haben. Als Sportler und selbstständiger Geschäftsführer arbeite ich 200 Prozent. Da reizen mich neue Herausforderungen und Abwechslung. Dieses Abenteuer passt perfekt in mein Leben.

Ist denn der Bachelor-Titel mit Ihrem Leben als Profisportler vereinbar?

Nietlispach: Im Endeffekt wünscht sich auch ein Profisportler eine Partnerin an seiner Seite. Und wo kann man besser so viel Action und Emotionen erleben wie in dieser Sendung? In diesen sechs Wochen erlebt man so viel miteinander, das ist im Alltag gar nicht möglich.

Haben Sie während der Dreharbeiten auch so intensiv trainiert wie zu Hause?

Nietlispach: Ich hatte einen persönlichen Thaiboxtrainer und habe mein Training fast wie daheim durchgezogen. Es war für mich eine Bedingung, dass ich täglich trainieren kann. Für mein Knie war es ausserdem gar nicht so schlecht, dass ich es etwas ruhiger anging. Ich musste es vor kurzem operieren lassen.

Erhoffen Sie sich von den Auftritten im Fernsehen mehr Bekanntheit, auch für die Kickboxszene?

Nietlispach: Natürlich ist es schön, dass ich ein Botschafter für meine Sportart sein kann. Vielmehr habe ich mir aber von der Sendung erhofft, die passende Frau zu finden. Das klingt jetzt vielleicht naiv, aber heutzutage ist es nicht einfach, jemanden kennen zu lernen.

Weshalb?

Nietlispach: Viele denken, die Partnersuche sei unkomplizierter geworden mit all den Plattformen und den sozialen Medien. Das stimmt aus meiner Sicht nicht. Im Alltag bleibt heute oft zu wenig Zeit, jemandem näherzukommen, Dinge zu erleben, eine emotionale Bindung aufzubauen. 22 Frauen auf einmal so nah kennen lernen zu können, betrachte ich als riesige Chance.

Nach einer sechsjährigen Beziehung haben Sie im Frühjahr eine neue Frau kennen gelernt, wie Sie gegenüber der «Neuen Zuger Zeitung» sagten. Warum ist daraus nichts geworden?

Nietlispach: Sie war eine tolle Frau, aber es hat zwischen uns einfach nicht gepasst.

Eine TV-Karriere, ist das ein Hintergedanke von Ihnen?

Nietlispach: Ganz klar nein. Ich bin Athlet und bleibe Athlet. Das Kickboxen und das Crossfit werde ich genauso weitermachen wie bisher. Ich werde noch derselbe Janosch sein nach der Sendung – vielleicht aber glücklicher als zuvor (lacht).

Haben Sie denn die grosse Liebe gefunden?

Nietlispach: Ja. Ich habe mich verliebt. Wir haben einen super Grundstein gelegt in Thailand und sehen jetzt, ob die Beziehung auch im Alltag funktioniert.

Gibt es Kritik oder blöde Sprüche aus Ihrem Umfeld?

Nietlispach: Sprüche gab und gibt es auf jeden Fall. Aber die Leute kennen mich und wissen, dass ich auf dem Boden bleibe. Es ist wichtig, zu leben und leben zu lassen. Ich schreibe ja auch niemandem vor, welche Entscheidungen er oder sie zu treffen hat.

Sie wohnen in Cham, wo Sie auch aufgewachsen sind. Was bedeutet Ihnen dieser Ort?

Nietlispach: Cham ist alles, Cham ist Heimat. Nur sehr ungern würde ich von hier wegziehen. Als ich für eine Zeit lang in Holland gewohnt habe, hat mir Cham extrem gefehlt. Die Villette, der Zugersee, der Städtlerwald – das sind für mich die schönsten Plätze der Welt.

Welche Dinge sind Ihnen wichtig in einer Partnerschaft?

Nietlispach: Ich habe ein grosses Herz, was ich mir auch von der Frau an meiner Seite wünsche. Gefühle zeigen zu können und aufmerksam zu sein, Herzlichkeit und positive Energie – das zählt für mich.

Mögen Sie das Rampenlicht?

Nietlispach: Ich bin sicherlich eine extrovertierte Persönlichkeit, die gerne in der Öffentlichkeit steht. Das Rampenlicht ist schön, wenn es da ist. Es ist aber auch gut, wenn es wieder verschwindet.

Haben Sie denn überhaupt die nötige Zeit für eine Freundin?

Nietlispach: Mit Sicherheit. Man hat immer so viel Zeit, wie man aufwenden will. Ich suche eine Frau, die selber auch ein eigenes Leben führt. Ich will keine Partnerin, die sich nur als «die Freundin vom Janosch» definiert.

Interview Rahel Hug

Arina (22) aus dem Kanton Zürich ist Studentin / Masseurin. (Bild: PD)
Céline (21) aus dem Kanton Zürich ist Coiffeuse. (Bild: PD)
Christine (24) aus dem Kanton Thurgau ist Servicemitarbeiterin und Model. (Bild: PD)
Daniela (26) aus dem Kanton Thurgau arbeitet im Stationsservice einer Psychiatrie. (Bild: PD)
Daniela (29) aus dem Kanton Luzern ist Praxis- und Eventmanagerin. (Bild: PD)
Jana (22) aus dem Kanton Zürich ist Nageldesignerin. (Bild: PD)
Janine (31) aus dem Kanton Aargau ist Pharma-Assistetin. (Bild: PD)
Jessica (26) aus dem Kanton Aargau ist Kosmetikerin und Visagistin. (Bild: PD)
Kay (33) aus dem Kanton Zürich ist Fitnessökonomin. (Bild: PD)
Kristina (22) aus dem Kanton Zürich ist Sachbearbeiterin. (Bild: PD)
Larissa (21) aus dem Kanton Freiburg ist KV-Angestellte. (Bild: PD)
Laura (28) aus dem Kanton Tessin ist Bekleidungstechnikerin. (Bild: PD)
Linda (20) aus dem Kanton Basel Stadt ist Restaurationsfachfrau. (Bild: PD)
Luiza (21) aus dem Kanton Bern ist administrative Mitarbeiterin. (Bild: PD)
Monika (29) aus dem Kanton Thurgau ist angehende Krankenschwester. (Bild: PD)
Monya (34) aus dem Kanton Thurgau ist Nageldesignerin. (Bild: PD)
Sarah (24) aus dem Kanton Zürich ist Sportreiterin. (Bild: PD)
Silvie (31) aus dem Kanton Bern ist Seniorenbetreuerin und Sängerin. (Bild: PD)
Stella (23) aus dem Kanton Zürich ist Reiseberaterin. (Bild: PD)
Tanja (28) aus dem Kanton Zürich ist Backoffice-Mitarbeiterin. (Bild: PD)
Vesna (23) aus dem Kanton Zürich ist Einkaufsmanagerin. (Bild: PD)
Die Kandidatinnen kämpfen um das Herz von Janosch Nietlisbach (28) aus Cham. (Bild: PD)
Gruppenbild aller 21 Kandidatinnen. (Bild: PD)
23 Bilder

Bachelor: Das sind die Kandidatinnen

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.