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CHAM: In der Badewanne der Karibik entgegen

Am Villette-Fäscht in Cham gab es unzählige Attraktionen. Darunter auch etwas Nasses, was aber bei den heissen Temperaturen vom Wochenende viel Anklang fand.
Daniela Sattler
Am Villette-Fäscht gab es von der umgebauten Wanne über ein Schminkatelier bis zum Saxofon fast alles. (Bilder: Werner Schelbert (Cham, 26. August 2017))

Am Villette-Fäscht gab es von der umgebauten Wanne über ein Schminkatelier bis zum Saxofon fast alles. (Bilder: Werner Schelbert (Cham, 26. August 2017))

Daniela Sattler

redaktion@zugerzeitung.ch

«Bunta Chama», so das Motto des 13. Villette-Fäschts, das mit seinem Programm karibische Sommergefühle und südliches Flair an die Seepromenade holte. Das im Dreijahresrhythmus durchgeführte Fest lockte die Besucher heuer wieder in Scharen an. Dies auch dank hochsommerlicher Temperaturen.

Abkühlungen im See waren am Samstagnachmittag besonders gefragt. Entsprechend viel Publikum zog es daher zu den Wasserattraktionen. Eine davon war das Badewannenrennen. 56 Freizeitkapitäne – 8 Sponsoren und insgesamt 48 Vereinsmitglieder – bewiesen am Samstagabend derweil ihre See­tauglichkeit in zu Booten umfunktionierten Wannen. Das heuer vom Ruderclub Cham zum dritten Mal durchgeführte Rennen hat sich inzwischen zur publikumswirksamen Veranstaltung entwickelt.

Während die Menschenmengen noch in Richtung Start oder Ziel schlenderten, bereiteten sich die ersten Teams mental auf die Paddelfahrt vor. Dominik Reding (28) und Cornel Bonani (19) etwa, die für die Firma Jego AG an­traten. «Wir paddeln einfach», meinten sie auf die Frage, ob sie sich einen bestimmten Trick ausgedacht hätten, um die rund 200 Meter möglichst schnell zu meistern. Wie sich zeigte, verlangt aber schon der Einstieg in die Wanne eine gewisse Technik, und manche Wanne driftete schon kurz nach dem Start ab. Andere sanken dann später, weil durch verkehrte Bewegungen beim Paddeln zu viel Wasser hineinschwappte. Germaine Bauer, Ehrenmitglied und ehemalige Präsidentin des Ruderclubs, kommentierte den feuchtfröhlichen Spass auf humorvolle Art.

Während des Festbetriebes boten zwischen dem Vogelinseli und der Trauerweide verschiedene Chamer Künstler Einblick in ihr Schaffen. Frische Seeluft schnuppern und auf das bunte Treiben herunterschauen konnte man heuer erstmals von einem 10 Meter hohen Aussichtsturm.

Gegen 20000 Besucher

Im Hirsgarten kamen die Besucher am Samstagabend unter anderem in den Genuss von zwei ganz besonderen Konzerterlebnissen. Auf der grossen Bühne sorgte dort zuerst die Ostschweizer Gruppe Panda Lux mit rockigem Pop für Stimmung. Diese wurde dann durch die 2012 mit einem Swiss Music Award ausgezeichnete Zürcheroberländer Band Dabu Fantastic gleich noch weiter angeheizt.

Am Samstag hielten sich laut Mediensprecher Pascal Kupper deutlich über 10000 Leute auf dem Festgelände auf. «Wir erwarten auch morgen nochmals viele Besucher», so Kupper. «Insgesamt werden wohl über 20000 Besucher aus dem ganzen Kanton am Villette-Fäscht dabei gewesen sein.»

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