CHAM: «Keine Alternativen zur Brückenschliessung»

In der Gemeinde Cham tobt der Bär – weil die gleichnamige Brücke für Autos gesperrt werden soll. Bauchef Charles Meyer erklärt, warum es dazu keine Alternative gibt.

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Der Zuger Bauchef Charles Meyer, hier im Dezember 2007. (Archivbild Fabienne Arnet/Neue ZZ)

Der Zuger Bauchef Charles Meyer, hier im Dezember 2007. (Archivbild Fabienne Arnet/Neue ZZ)

Mitte Juni stimmen die Chamer darüber ab, ob die Bärenbrücke im Ortszentrum zur Verkehrsberuhigung für Autos geschlossen werden soll. Dies hat der Gemeinderat vorgeschlagen.

Doch in der Gemeinde regt sich viel Widerstand. Wie Bauchef Charles Meyer im Interview mit der Neuen Zuger Zeitung erklärt, gebe es jedoch keine Alternative zur Brückenschliessung, wolle man die Staus dauerhaft aus der Stadt verbannen. «Eine Pförtneranlage reicht nicht – weil dann der Strassenraum gleich breit bleiben würde», erklärt er. Auch Temporeduktionen seien nicht möglich.

Zudem geht es bei der Brückensperrung nicht nur um eine Entlastung des Chamer Zentrums vom Verkehr, so Meyer. Soziale Identität und Heimat könnten dadurch wieder in der Ortsmitte entstehen. «Menschen sollen sich im Ortskern wieder begegnen können», sagt er.

Wolfgang Holz

Das ausführliche Interview lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.