Künstlerin aus Tolouse stellt im Kunstkubus Cham aus

Die Französin zeigt Kohlezeichnungen und Gouachen mit charakteristischen Motiven.

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Typisches Motiv von Claire-Noëlle Mouy.

Typisches Motiv von Claire-Noëlle Mouy.

Bild: PD

(fae)  Ab Ende Woche wird der kleine Ausstellungsraum an der Zugerstrasse mit Gouachen und Zeichnungen von Claire-Noëlle Mouy bespielt. Ein Markenzeichen der Malerin und Zeichnerin aus dem französischen Toulouse sind ausdrucksstarke Kohlezeichnungen mit Naturmotiven wie Gräsern und Halmen, prominent im Vordergrund inszeniert. Dahinter eröffnet sich die Landschaft, in deren Kontext die Hauptmotive eingebettet sind. Der Effekt ist eine eindrückliche Tiefenwirkung in zweiter Ebene.

Weitere charakteristische Sujets im Oeuvre Claire-Noëlle Mouys sind Landschaften, welche durch neuzeitliche Infrastruktur durchbrochen werden, meist haben diese mit Elektrizität und Signalen zu tun. Es sind Einrichtungen wie Hochspannungsleitungen, Sende- oder Telegrafenmasten – sie sind Sinnbilder für Wissenschaft, Kommunikation, Energie, Physik, Zivilisation. Die technischen Monumente gehören zum Alltagsbild und sind wesentliche Bestandteile des Daseins der heutigen Gesellschaft. Durch Claire-Noëlle Mouy künstlerischen Einbezug derselben betrachtet man sie mit neuem Blick und lernt gar, ihnen Ästhetik und eine gewisse Schönheit nicht abzusprechen.

Vernissage im Kunstkubus Cham am Freitag, 13.März, 18 bis 20 Uhr, (mit Apéro). Ausstellung bis 2. April. Offen jeweils samstags von 11 bis 15 Uhr oder auf Anfrage (Tel. 079 231 36 71)