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Der SC Cham liegt nach dem Sieg in Wohlen wieder im Fahrplan

Der Sportclub gewinnt in der Promotion League beim vormaligen Challenge-League-Klub hochverdient mit 4:1. Der Trainer Jörg Portmann zieht nach sieben Meisterschaftsrunden eine positive Zwischenbilanz.
Ruedi Burkart
Die Chamer Doppeltorschützen unter sich: Roman Herger (links) und Dejan Jakovljevic. (Bild: Ruedi Burkart (Wohlen, 8. September 2018))

Die Chamer Doppeltorschützen unter sich: Roman Herger (links) und Dejan Jakovljevic. (Bild: Ruedi Burkart (Wohlen, 8. September 2018))

Eine Frage beschäftigte vor dem Gastspiel beim letztjährigen Challenge-League-Verein Wohlen das Chamer Umfeld: Wie würde die Mannschaft auf die jüngsten beiden Nullnummern gegen Bellinzona (0:0) und Yverdon (0:3-Niederlage) reagieren? Die Antwort: mit viel Einsatz und Selbstvertrauen. Die Konsequenz daraus schlug sich bald im Resultat nieder. Obwohl sich die Wohler die ersten beiden Chancen der Partie gutschreiben lassen konnten, waren es die Zentralschweizer, die nach einer knappen Viertelstunde dank Toren von Herger (11.) und Jakovljevic (13.) mit 2:0 vorne lagen. Zweimal führten schnelle Konter zum Ziel.

Danach stellten die Chamer vorübergehend den Dienst ein. Die Folge: Der FCW kam kurz vor dem Seitenwechsel zum ­Anschlusstreffer (42.), Seferis Schuss war für Goalie Samuel Blättler unhaltbar. Da spielten die Freiämter allerdings bereits ohne ihren Captain Alain Schultz. Der ehemalige Super-League-Akteur musste nach 30 Minuten verletzt raus.

Welche Worte Chams ­Trainer Jörg Portmann für seine Kabinenpredigt gewählt hatte, ist nicht überliefert. Genützt haben sie allemal. Denn nun waren es wieder die Gäste, die dem Spiel den Stempel aufdrückten und durch die beiden Doppeltorschützen Herger (3:1 nach 55 Minuten) und Jakovljevic (4:1 nach 78 Minuten) das Skore zum Endresultat von 4:1 erhöhten. Indes: Mit ein bisschen mehr Konsequenz im Abschluss hätten es auch zwei oder drei Tore mehr sein können.

Foschinis Glanzleistung an alter Wirkungsstätte

Aus dem Chamer Kollektiv ragte Sandro Foschini heraus. Der 30-jährige Mittelfeldspieler, ­letzte Saison noch im FC Wohlen unter Vertrag, spielte den Part des Regisseurs hervorragend. Der Routinier schlug gefährliche Eckbälle, half in der eigenen Defensive und grub im Mittelfeld manchen Ball aus «Sandro machte einen super Job. Er spielt nie für die Galerie, sondern agiert unspektakulär und abgeklärt», lobte Trainer Portmann.

Während sich die Spieler nach dem Schlusspfiff von den Chamer Fans der «Blegikurve» feiern liessen, stand Portmann in der Coachingzone und machte einen zufriedenen Eindruck. «Wir haben heute verdient gewonnen und immer wieder schnell von Defensive aus Offensive umgeschaltet. Das Team zeigte in der zweiten Halbzeit eine starke Reaktion auf das Nachlassen vor der Pause, das hat mir gefallen.»

Gefallen dürfte ihm auch der Blick auf die aktuelle Tabelle. Der SC Cham hat nach sieben Runden bereits 13 Zähler auf dem Konto. Das vorrangige Ziel, möglichst rasch 30 Punkte zu holen, dürfte locker erreicht werden. «Es ist halt schon so: Wenn man oben in der Tabelle steht, geht alles ein wenig einfacher», schmunzelte Portmann.

Nicht ganz so einfach wie gegen Wohlen wird man voraussichtlich am kommenden Samstag zum Erfolg kommen. Im Schweizer Cup spielt Cham gegen den Zürcher Stadtklub Red Star. Gegen den Erstligisten lockt der Einzug in den Achtelfinal. Portmann: «Das ist ein grosses Spiel für den ganzen Verein.» Weil das die Zürcher ähnlich sehen dürften, zeichnet sich auf der Brunau-Anlage ein Kampf auf Biegen und Brechen ab.

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