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CHAM: Neuer Mammutbaum gepflanzt

Die Nestlé gestaltet ihren Garten an der Zugerstrasse 8 um. Der rund 40 Meter hohe Mammutbaum musste im Februar weichen. Inzwischen hat der Park wieder Zuwachs bekommen.
Der «Nachkomme» des Chamer Mammutbaums wurde kürzlich gepflanzt. (Bild: Maria Schmid (Cham, 22. November 2017))

Der «Nachkomme» des Chamer Mammutbaums wurde kürzlich gepflanzt. (Bild: Maria Schmid (Cham, 22. November 2017))

Er war mächtig, rund 40 Meter hoch und hatte das stattliche Alter von über 130 Jahren: Die Rede ist vom Mammutbaum neben dem Nestlé-Gebäude an der Zugerstrasse 8 in Cham. Um die Weihnachtszeit wurde er mit Lichtern behängt, die manche Chamerinnen und Chamer in eine festliche Stimmung versetzten. Ende Februar dieses Jahres wurde der Zeitzeuge wegen Pilzbefalls gefällt. Im Sommer lag das Baugesuch für einen neuen Nestlé-Park auf: Es sollte wieder ein Mammutbaum gepflanzt werden.

Kürzlich war es so weit: Ein Mammutbaum und zwei gelbe Rosskastanien wurden gepflanzt. «Der Gartenarchitekt Benedikt Stähli aus Cham wurde mit der Planung und Ausführung des Projekts beauftragt», gibt Nina Kruchten, Mediensprecherin der Nestlé Suisse SA, Auskunft und fügt hinzu: «Der Nestlé-Garten wurde optisch geöffnet, indem viele Sträucher, auch jene am Zaun entlang, beseitigt wurden. Den Passanten wird so ein voller Einblick in den Garten gewährt.» Weitere Arbeiten sind geplant: Die Bewässerungsanlage wird installiert, die Stromleitungen werden verlegt und neue Kieswege geschaffen. Der Rasen sowie die neuen Pflanzen würden aber erst im kommenden Frühling angelegt, weiss die Sprecherin. «Das ganze Projekt, von der Fällung des kranken Mammutbaums bis zur Neugestaltung des Gartens, wurde mit der Gemeinde abgestimmt. Das eingereichte Baugesuch wurde ohne Einsprache gutgeheissen», sagt Kruchten.

So freut sich auch die Gemeinde über den Mini-Zuwachs: «Es ist eine Wertschätzung der Nestlé gegenüber den Einwohnern der Gemeinde Cham und ein Zeichen dafür, dass die Geschichte des Mammutbaumes weitergeht», sagt Georges Helfenstein, Gemeindepräsident. Die Weihnachtsbeleuchtung der Ortschaft wird dieses Jahr neu aufgegleist (siehe Hinweis). Doch auch der noch kleine Mammutbaum soll später wie sein Vorgänger geschmückt werden. Nina Kruchten erklärt, dass er aber vorerst für drei Jahre ruhen soll. «Danach wollen wir gerne die Tradition weiterpflegen.» Die Mediensprecherin fügt hinzu: «Natürlich wird es noch einige Jahrzehnte dauern, bis der neue Baum die imposante Statur und somit auch die Leuchtkraft seines Vorgängers erreichen wird.»

Andrea Muff

andrea.muff@zugerzeitung.ch

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