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CHAM: Neues Tempo-Regime für den Rigiplatz

In der kürzlich eröffneten Begegnungszone darf ab sofort nicht mehr schneller als mit 20 Stundenkilometern gefahren werden, und die Fussgänger haben Vortritt. Die Zonenanpassung wird überwacht.
Die Signalisation auf dem Rigiplatz wurde angepasst. (Bild: Stefan Kaiser (Cham, 22. August 2017))

Die Signalisation auf dem Rigiplatz wurde angepasst. (Bild: Stefan Kaiser (Cham, 22. August 2017))

Ganz verschwinden wird der Verkehr vom neuen Rigiplatz in Cham nicht. Doch mit der Einführung einer «Begegnungszone 20» wird der Verkehr zumindest eingedämmt. Die entsprechende Signalisation ist nun angebracht. «Dadurch wird der Rigiplatz massgeblich vom Individualverkehr entlastet», teilt die Gemeinde mit einem Schreiben mit. Fussgänger können den Platz und die Strassen innerhalb der signalisierten Zonengrenzen an beliebiger Stelle begehen und queren. Durch die Begegnungszone nehme sowohl das allgemeine Geschwindigkeitsniveau als auch die verursachten Emissionen ab, erklärt Armin Schnüriger, Projektleiter Verkehrstechnik der Einwohnergemeinde Cham.

Bereits Anfang Juni konnte die Einwohnergemeinde zusammen mit der Andreas-Klinik AG unter der Federführung der Bürgergemeinde, die 52 Prozent der Gesamtkosten von 8,6 Millionen Franken tragen, das Parkhaus Rigiplatz als gemeinsame Bauherrschaft eröffnen. Entstanden sind 151 unterirdische Parkplätze, davon zwei mit Elektroladestationen. Dank der Tiefgarage sind die 80 oberirdischen Parkplätze verschwunden. Gleichzeitig ist oberirdisch der neue Park mit Pflanzen und Bäumen geschaffen worden. Gepflanzt wurde zudem ein neuer, noch relativ kleiner Mammutbaum. Er wird für die Gemeinde dereinst vielleicht die gleiche Bedeutung haben wie der mächtige Mammutbaum auf dem Nestlé-Gelände, der Anfang Jahr wegen eines Pilzbefalls gefällt werden musste.

Die Zufahrt zum Parkhaus ist ohne Kreuzung des Platzes möglich. Ebenso wurden behindertengerechte Zugänge zum Spital, zum Altersheim und zum Pflegezentrum erstellt – ein echter Mehrwert für die Gemeinde, hiess es bei der Eröffnung. Einige Chamer wünschten sich im Vornherein allerdings gar einen gänzlich verkehrsfreien Rigiplatz. Dazu gehörten auch Vertreter des Vereins «Mehr Wert Cham», der eine entsprechende Motion einreichte. Diese fand aber keinen Anklang und wurde an der Sommergemeinde 2016 für nicht erheblich erklärt. Nun wurde die Begegnungszone realisiert.

Autofahrer müssen sich an die neuen Regeln halten

Mit der angebrachten Signalisation wird das neue Verkehrsregime rechtskräftig. Innerhalb der Zone gelten die Höchstgeschwindigkeit von 20 Stundenkilometern sowie ein generelles Parkverbot ausserhalb der markierten Felder. «Die Verkehrsteilnehmer sind gebeten, das neue Verkehrsregime zu beachten und ihr Verhalten anzupassen», lässt der Gemeinderat ausrichten. Die Abteilung Verkehr und Sicherheit der Gemeinde werde die Umsetzung des Zonenwechsels in Zusammenarbeit mit der Zuger Polizei eng begleiten und bei Bedarf Massnahmen ergreifen.

Ebenfalls Teil der neuen Begegnungszone ist die Schulstrasse. Geplant ist dort ein Neubau der Raiffeisenbank. Der Start der Abbrucharbeiten ist für Ende September geplant. Auf diesen Zeitpunkt hin wird die Durchfahrt der Strasse im Baustellenbereich gesperrt. Die Fussgängerüberführung bleibt während der ganzen Bautätigkeit gewährleistet. (red)

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