CHAM: «Noch mehr Kameras sind kaum möglich»

Nach dem Überfall an Coop-Tankstelle in Cham stellt sich die Frage nach zusätzlichen Sicherheitsmassnahmen. Der Shop wird jedoch bereits jetzt aus drei Perspektiven mit Kameras überwacht.

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Statt eine Zapfpistole griff der Räuber zu einem Messer. (Symbolbild Daniel Auf der Mauer/Neue LZ)

Statt eine Zapfpistole griff der Räuber zu einem Messer. (Symbolbild Daniel Auf der Mauer/Neue LZ)

Der Täter habe ziemlich sicher die Tankstelle beobachtet und den richtigen Moment abgewartet, um aktiv zu werden, vermutet die Tankstellen-Geschäftsführerin Sabrina Jegen. Dass der Überfall über längere Zeit geplant war, glaubt sie nicht: «Wir haben keine fest strukturierten Arbeitsabläufe, die man beobachten könnte.» Auch, wie viele Mitarbeiter im Shop arbeiten, sei ganz unterschiedlich.

Wie soll es jetzt weitergehen? «Noch mehr Kameras zu installieren, ist kaum möglich und nicht zwingend notwendig», sagt die Geschäftsführerin. Auch Marcel Schlatter, Mediensprecher der Zuger Strafverfolgungsbehörden, sieht keinen Grund zur Beunruhigung und sagt: «Raubüberfälle auf Tankstellen kommen im Kanton Zug eher selten vor, und es ist auch keine steigende Tendenz zu erkennen.»

Danias Dietziker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.