CHAM PAPER GROUP: Einigung zu neuem Sozialplan

Der neue Sozialplan der Cham Paper Group steht. Nebst finanzieller Unterstützung wird mittels Jobcenter versucht, allen von der Kündigung Betroffenen eine neue Arbeit zu finden.

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Zwei Jugendliche vor einem Gebäude der Cham Paper Group. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Zwei Jugendliche vor einem Gebäude der Cham Paper Group. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Wie der Mitteilung der Cham Paper Group vom Freitag zu entnehmen ist, steht der neue Sozialplan 2014/15; er wurde am Freitag von den Verhandlungsdelegierten unterzeichnet und gilt rückwirkend ab 1. Oktober 2014. Die Cham Paper Group  b<span style="display: none;">&nbsp;</span>aut in Cham 50 der 90 Stellen a<span style="display: none;">&nbsp;</span>b ; die gesamte Produktion wird nach Italien verlegt.

Den neuen Sozialplan hat die Arbeitnehmervertretung – zusammen mit Gewerkschafts-Vertretern – mit den Arbeitgebervertretern ausgehandelt. Die Neuverhandlung sei notwendig, da der Sozialplan aus dem Jahr 2012 nicht mehr gültig ist, auf einen Sozialplan aber nicht verzichtet werden sollte, heisst es.

Die Verhandlungspartner waren sich einig, dass sich der bisherige Sozialplan, speziell die gezielte, aktive Unterstützung der Betroffenen bei ihrer beruflichen Neupositionierung, sehr gut bewährt hatte.

Jobcenter als Hauptleistung

Am unternehmenseigenen Jobcenter hätten  alle Verhandlungspartner festgehalten, heisst es weiter. So stellt die Unterstützung durch das Jobcenter auch im aktuellen Sozialplan die Hauptleistung dar. Die Verantwortlichen werden sich dafür einsetzen, dass möglichst alle Mitarbeitenden, die von einer Kündigung betroffen sein werden, noch während ihrer Anstellung bei der Cham Paper Group einen neuen Arbeitsvertrag unterzeichnen können.

Die Arbeitnehmervertretung hätten verschiedene Vorschläge eingebracht, um der aktuellen Situation Rechnung zu tragen. Damit würden die 50 von der Kündigung betroffenen Mitarbeitenden eine zusätzliche finanzielle Überbrückung für den Fall erhalten, dass sie nicht nahtlos eine neue Stelle antreten können.

Gleichzeitig würden damit die besonderen Leistungen der Mitarbeitenden in den letzten drei schwierigen Jahren berücksichtigt, heisst. Ebenfalls neu ist, dass die Kündigungsfrist für Mitarbeitende ab einem Alter von 50 Jahren zusätzlich verlängert wird.

pd/kst