Cham Paper Group schreibt rote Zahlen

Selbst Preiserhöhungen konnten die Einflüsse des starken Frankens nicht wettmachen: Der Spezialpapier-Hersteller Cham Paper Group ist im ersten Halbjahr 2011 in die roten Zahlen gerutscht.

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Papierlager der Cham Paper Group. (Bild: Archiv Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Papierlager der Cham Paper Group. (Bild: Archiv Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Unter dem Strich weist die Cham Paper Group einen Verlust von einer Million Franken aus. Auf operativer Ebene bleibt noch ein Betriebsgewinn von 2,2 Millionen Franken, nach 8,9 Millionen Franken im Vorjahr. Der Umsatz hat sich um 3,3 Prozent auf 171 Millionen Franken reduziert. In Lokalwährungen hat das Unternehmen aber um fast 9 Prozent zugelegt.

Das Ergebnis werde der operativen Marktleistung der Gruppe in keiner Weise gerecht, schreibt die Cham Paper Group in der Mitteilung vom Mittwoch. Konsequente Optimierungen beim Einkauf und Preissteigerungen seien durch den Wechselkurs des Schweizer Frankens vollständig neutralisiert worden.

Die Cham Paper Group rechnet trotz guter Nachfrage mit einer weiterhin schwierigen Situation. Im Verlauf des zweiten Halbjahres werde das Unternehmen darum über strategische Weichenstellungen zur wirtschaftlichen Sicherung der Zukunft der Gruppe informieren.

sda