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CHAM: Polizei wertet S-Bahn-Video aus

Noch sind die Schläger, die vor rund zehn Tagen ein Opfer zusammengeschlagen haben, nicht gefasst. Doch die Ermittler sind zuversichtlich.
Luc Müller
Hier am Bahnhof Cham passierte die Schlägerei. (Bild: Stefan Kaiser)

Hier am Bahnhof Cham passierte die Schlägerei. (Bild: Stefan Kaiser)

Luc Müller

Noch sind die drei Jugendlichen, die am Samstag, 18. Juli, ein Opfer bewusstlos geschlagen haben, nicht gefasst. «Die Ermittlungen laufen weiter auf Hochtouren», erklärte Marcel Schlatter, Mediensprecher der Zuger Strafverfolgungsbehörden, gestern auf Anfrage. Das Opfer, das beim brutalen Übergriff einen Beinbruch und eine Hirnerschütterung davontrug, hat bei der Zuger Polizei Anzeige eingereicht. «Bei der Attacke handelte es sich nicht um ein Offizialdelikt – nun ermitteln wir wegen einfacher Körperverletzung», erklärt Marcel Schlatter.

Opfer wird nochmals befragt

Gesucht werden drei Jugendliche im Alter zwischen 17 und 19 Jahren, die am besagten Samstagmorgen gegen 4.05 Uhr gleichzeitig wie der Überfallene den Nachtzug von Zug in Richtung Luzern in Cham verliessen. Das Trio stiess und pöbelte den 22-Jährigen an, der dann später wieder auf dem Perron am Bahnhof Cham zu sich kam. Trotz gebrochenem Bein schleppte er sich noch selber nach Hause. «Das Opfer, ein Schweizer, wird in diesen Tagen nochmals von der Zuger Polizei befragt. Es geht vor allem um den Tathergang, den wir noch genauer beleuchten wollen», sagt Schlatter. Ob die in die Schlägerei verwickelten Personen betrunken waren, wollte der Polizeisprecher nicht bekannt geben.

Zeugenhinweise bringen keine Spur

Wie bereits berichtet, wird der Bahnhof Cham noch nicht von Kameras überwacht – Vorbereitungen dazu laufen aber seitens des Gemeinderats. Auch die SBB haben keine Videokameras hier installiert. Im Nachtzug gab es jedoch Videoaufnahmen. «Diese werden derzeit von der Zuger Polizei aktuell gesichtet – das braucht aber relativ viel Zeit», so Marcel Schlatter. Zwar sind auch Zeugenhinweise eingegangen, die jedoch noch nicht auf eine heisse Spur geführt haben. «In neun von zehn Fällen bei Delikten gegen Leib und Leben finden wir aber die Täter», betont Marcel Schlatter.

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