CHAM: Sechs Planungsteams in der zweiten Runde

Die Instandsetzung und Erweiterung des Ausbildungszentrums Schönau in Cham erreicht einen ersten Zwischenschritt: In einer Präqualifikation hat der Regierungsrat entschieden, welche Generalplanerteams die zweite Runde bestreiten und eine konkrete Projektstudie ausarbeiten können.

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Das Ausbildungszentrum Schönau in Cham soll saniert und erweitert werden. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Das Ausbildungszentrum Schönau in Cham soll saniert und erweitert werden. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Für die Instandsetzung und Erweiterung des Ausbildungszentrums Schönau in Cham sprach der Kantonsrat im August 2013 einen Projektierungskredit von 1,4 Millionen Franken. Die Baudirektion liess daraufhin eine zweistufige Generalplanerwahl vorbereiten. Bei diesem Verfahren ging es darum, in einer Präqualifikation zunächst ausgewiesene Teams zu ermitteln. Diese Teams sind nun eingeladen, in einer zweiten Phase eine konkrete Projektstudie mit Honorarangebot auszuarbeiten und anonym einzureichen.

Mitte März dieses Jahres erfolgte die Ausschreibung der Präqualifikation. Nun benannte der Regierungsrat jene Teams, die konkrete Projektstudien ausarbeiten können. Aus 16 Generalplanerteams wurden folgende sechs Teams (plus ein Ersatzteam) zur zweiten Phase eingeladen:

  • Archobau AG, Zürich (Architektur Masswerk AG, Kriens)
  • ARGE Phalt Architekten AG, Zürich / Güntensperger Baumanagement AG, Zürich (Architektur Phalt Architekten AG, Zürich)
  • Emch + Berger AG, Zürich (Architektur UrbaNplus / Stefan Kurath, Zürich)
  • Fugazza Steinmann Partner AG, Wettingen (Architektur Fugazza Steinmann Partner AG, Wettingen)
  • S+B Sulzer + Buzzi Baumanagement AG, Steinhausen (Architektur Mozatti Schlumpf Architekten AG, Baar) T
  • Nachwuchsbüro: Markus Schietsch Architekten GmbH, Zürich (Architektur Markus Schietsch Architekten GmbH, Zürich)
  • Ersatz Nachwuchsbüro:  Brockmann Stierlin Architekten GmbH, Zürich (Architek-tur Brockmann Stierlin Architekten GmbH, Zürich)

So geht es weiter

Die sechs Generalplanerteams haben bis zum 29. August Zeit, eine konkrete Projektstudie auszuarbeiten und zusammen mit einer Honorarofferte anonym einzureichen. Anfang Oktober 2014 erfolgt die Bewertung der Eingaben durch die Jury mit einer Empfehlung eines Siegerteams an den Regierungsrat. Nach Abschluss des Auswahlverfahrens wird die Baudirektion alle eingereichten Arbeiten der Öffentlichkeit zugänglich machen und voraussichtlich im Dezember 2014 in einer Ausstellung präsentieren.

Das Siegerteam hat sein Projekt anschliessend weiter zu vertiefen und bis Ende 2015 vorerst zu einem Vorprojekt und anschliessend zu einem Bauprojekt zu entwickeln. Schliesslich entscheidet der Kantonsrat auf der Basis des Bauprojekts und des entsprechenden Kostenvoranschlags über den Objektkredit.

pd/zim