CHAM: So will sich das Dorf weiterentwickeln

Das städtebauliche und architektonische Leitbild liegt öffentlich auf. Der Gemeinderat setzt sich darin Ziele – und klare Grenzen.

Silvan Meier
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Cham gibt sich ein städtebauliches Leitbild. Im Bild: Rigiplatz Richtung Kirche. (Bild: Maria Schmid / Neue LZ)

Cham gibt sich ein städtebauliches Leitbild. Im Bild: Rigiplatz Richtung Kirche. (Bild: Maria Schmid / Neue LZ)

Es ist so etwas wie das politische Vermächtnis von Charles Meyer. Der Chamer Bauchef muss Ende Jahr seinen Sessel im Gemeinderat räumen. Bevor er geht, präsentiert er mit dem städtebaulichen und architektonischen Leitbild eines seiner Herzensanliegen. Auf gut 40 Seiten wird dargelegt, wie sich Cham in den nächsten rund 20 Jahren weiterentwickeln soll. Neun Ziele setzt sich der Gemeinderat. Ziele, die er in sechs Umsetzungsbeispielen auch konkretisiert. So zeigt er auf, wie die Hauptachse zwischen Bahnhof und Neudorf aussehen könnte oder wie er aus dem Gebiet zwischen den Schulhäusern Kirchbühl und Röhrliberg eine Campus-ähnliche Zone schaffen will.

Das Leitbild liegt bis am 24. November öffentlich auf. Später sollen die Grundsätze in die Ortsplanungsrevision einfliessen. Doch dieses Projekt obliegt nicht mehr Charles Meyer, sondern seinem Nachfolger. «Ich hoffe, dass die neue Crew unsere Ideen weiterträgt.»