Cham: Über 200 Liter Öl in die Lorze geflossen

Aus einem umgekippten Transformator sind über 200 Liter Öl in die Lorze geflossen. Durch die Feuerwehr wurden mehrere Ölwehrmassnahmen eingeleitet. Tiere kamen keine zu Schaden.

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Das in die Lorze geflossene Öl wurde abgesaugt.

Das in die Lorze geflossene Öl wurde abgesaugt.

Bild: Zuger Polizei

(mua) Am Dienstagnachmittag, 5. Mai, ist auf dem Areal der alten Papierfabrik in der Gemeinde Cham ein Transformator umgekippt, der auf einem Europalette stand. In der Folge sind zwischen 200 und 250 Liter Öl aus dem Gerät in die Kanalisation und von dort weiter in die Lorze geflossen, teilen die Zuger Strafverfolgungsbehörden mit. Die Bauarbeiter, die den Vorfall um 16.45 Uhr feststellten, reagierten umgehend, alarmierten die Feuerwehr und trafen erste Ölwehrmassnahmen.

Durch die Stützpunktfeuerwehr Zug (FFZ), die für die Ölwehr auf der Lorze zuständig ist, wurde im Bereich Schönau eine Ölsperre eingebaut. Weiter wurde beim Hammergut Ölbinder gestreut und mit einem sogenannten «Skimmer» abgesaugt. Dadurch konnte laut Mitteilung eine grössere Gewässerverschmutzung verhindert werden.

Beim Hammergut wurde Ölbinder gestreut.

Beim Hammergut wurde Ölbinder gestreut.

Bild: Zuger Polizei
Die Palette hielten wohl dem Gewicht des Transformators nicht stand.

Die Palette hielten wohl dem Gewicht des Transformators nicht stand.

Bild: Zuger Polizei

Durch die ebenfalls im Einsatz stehende Feuerwehr Cham sowie ein Fachunternehmen mussten die durch das Öl verschmutzten Leitungen gespült werden. Tiere kamen keine zu Schaden. Gemäss den bisherigen Ermittlungen hielt die Palette dem Gewicht des Transformators nicht stand, weshalb dieser umkippte. Im Einsatz standen gesamthaft rund 25 Angehörige der Feuerwehr Cham und der Stützpunktfeuerwehr Zug (FFZ), ein privates Reinigungsunternehmen sowie Mitarbeitende des Amtes für Umweltschutz, des Amtes für Wald und Wild und der Zuger Polizei.